Geisterspiel DFB-Sportgericht bestätigt Strafantrag Aufruf an Fans
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist dem Strafantrag des Kontrollausschusses gefolgt und verurteilte den F.C. Hansa Rostock zu einem Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Betroffen ist die Partie gegen Dynamo Dresden am 18.12.2011.
Der F.C. Hansa Rostock wird keine weiteren Rechtsmittel einlegen, es ist damit rechtskräftig. Bernd Hofmann, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock nimmt das Urteil mit Bedauern zur Kenntnis. „Der DFB hat uns signalisiert, dass aufgrund der Qualität und Quantität der Ausschreitungen, die auch in der Vergangenheit unangenehme Begleiterscheinungen des F.C. Hansa waren, ein Einspruch gegen dieses Urteil keine Aussicht auf Erfolg hätte.
Drakonische Strafen für den Verein werden die Ursachen dieser kriminellen Handlungen nicht beheben. Dazu ist neben nachhaltiger Präventionsarbeit eine strafrechtliche Verfolgung und Verurteilung der Straftäter durch die gesellschaftlichen Instanzen notwendig.
Das Urteil des Sportgerichtes zeigt, dass auch der Deutsche Fußball-Bund keine Lösungsansätze hat wie diesen kriminellen Entwicklungen innerhalb des Deutschen Fußballs begegnet werden soll. Deshalb werden wir intensive Gespräche mit dem Ligaverband aufnehmen wie mit dieser Entwicklung und den damit verbundenen Vereinsstrafen in Zukunft umzugehen ist“, erklärt Bernd Hofmann. Die hohe finanzielle Belastung durch dieses Geisterspiel für den Verein veranlasst den Vorstand zu einem Aufruf an seine treue Anhängerschaft. „Aus Fankreisen haben wir zahlreiche Vorschläge bekommen, wie der wirtschaftliche Schaden eines Geisterspiels aufgefangen werden kann. Es gab von vielen Anhängern das Bekenntnis, bereits erworbene Eintrittskarten nicht zurückzugeben oder umzutauschen. Der Vorstand würde diesen Vorschlag gerne aufnehmen. Wir bitten unsere Anhänger darum, ihrem F.C. Hansa Rostock in dieser schweren Zeit beizustehen und gemeinsam auch den finanziellen Schaden für den Verein zu verkleinern“, so Bernd Hofmann weiter. Der Verein wird bekannt geben, mit welchen exklusiven Treue-Artikeln er sich für die Unterstützung der Fans bedanken wird, beziehungsweise wie bereits erworbene Eintrittskarten umgetauscht werden können.
F.C. Hansa-Trikot - ein Volltreffer zum Weihnachtsfest!
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Wolfgang Wolf: 'Das Schiff in die richtige Richtung steuern'
Kaum mehr als 48 Stunden Zeit bleiben dem neuen Hansa-Trainer Wolfgang Wolf bis zum ersten Meisterschaftsspiel unter seiner Regie am Freitag um 18 Uhr beim Tabellenfünften SC Paderborn 07. Lediglich zwei Trainingseinheiten stehen dem 54-Jährigen Fußball-Lehrer zur Verfügung, um sich ein aktuelles Bild von seiner neuen Mannschaft zu machen. Doch dieses kurze Zeitfenster sollte kein Handicap sein, zumal Wolfgang Wolf auch künftig mit Co-Trainer Michael Hartmann und Torwart Trainer Alexander Ogrinc zusammenarbeiten wird: „Schon heute beim Frühstück habe ich mit dem Trainerteam über viele Sachen gesprochen. Außerdem kenne ich die Mannschaft ja noch aus der Vorsaison, als ich Trainer in Offenbach und Hansa unser direkter Konkurrent im Aufstiegsrennen war. Ich bin also schon sehr nah dran an der Mannschaft“, erklärt der neue Rostocker Chef-Coach.
Mit Marek Mintal kennt Wolfgang Wolf zudem einen der wenigen Hansa-Neuzugänge sehr genau. „Ich habe Marek damals nach Nürnberg geholt, wo er gleich zweimal Torschützenkönig wurde. Leider konnte er bislang in Rostock noch nicht zeigen, was er kann. Doch ich weiß genau, wie er funktioniert und hoffe, dass er wieder der Alte wird.“ Möglicherweise wird der 34jährige Slowake in der Rückrunde auch noch neue Unterstützung in der Offensive bekommen. „Wenn man die Tabelle sieht und dabei vor allem auf die erzielten Tore schaut, weiß man, wo der Hebel angesetzt werden muss. Wir werden noch über einen neuen Stürmer nachdenken.“
Auch der vorübergehend suspendierte Kevin Pannewitz soll unter Wolfgang Wolf eine neue Chance bekommen. „Bis zur Winterpause bleibt er noch bei der zweiten Mannschaft. Anfang Januar ist er dann wieder dabei und wird auch mit ins Trainingslager fahren. Ich reiche ihm die Hand, aber er wird nur noch eine Chance bekommen.“ Zunächst jedoch gilt das Hauptaugenmerk erst einmal den beiden ausstehenden Spielen vor der Winterpause: „Das sind noch einmal zwei sehr schwierige Spiele, aber wir wollen trotzdem noch den einen oder anderen Punkt holen“, lautet das Nahziel für das Auswärtsspiel in Paderborn und das abschließende Heimspiel am 18. Dezember gegen Dynamo Dresden.
Lange hatte Wolfgang Wolf nicht überlegen müssen, als er am Montag von Hansa-Manager Stefan Beinlich kontaktiert wurde. „Nach meiner Auszeit bin ich jetzt wieder heiß. Und Hansa ist ein traditionsreicher Verein, der von Leuten mit sehr viel Herzblut geführt wird. Jetzt geht es darum, dass Schiff wieder in die richtige Richtung zu steuern. Das wird zwar eine ganz schwere Rückrunde, doch ich sehe sehr gute Chancen, die Klasse zu halten. Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir am Saisonende einen Grund haben werden, mit den Fans zu feiern.“
Möglicherweise kann die Aufholjagd sogar schon am ersten Rückrundenspieltag eingeleitet werden, auch wenn der gastgebende SC Paderborn 07 klar favorisiert ist. Immerhin konnten die Ostwestfalen schon das Hinspiel in Rostock mit 2:1 gewinnen und sind aktuell seit 13 Meisterschaftsspielen ungeschlagen. Doch Wolfgang Wolf hofft trotzdem auf einen gelungenen Einstand auf der Trainerbank des F.C. Hansa: „Wir fahren ohne Angst nach Paderborn und sind dort sicherlich nicht chancenlos. Vielleicht ist ja eine Überraschung drin!“
‚Tradition verbindet‘: Button-Aktion für traditionelles Logo
„Tradition verbindet“ ist das Motto der aktuellen Aktion des F.C. Hansa Rostock, die am Freitag, den 28. Oktober 2011 zum Heimspiel gegen Energie Cottbus gestartet ist. Hintergrund ist ein langgehegter Wunsch vieler Hansa-Fans, zum traditionellen und damit einem einheitlichen Logo des F.C. Hansa Rostock zurückzukehren. Auf Initiative der Fanbetreuung, allen voran Joachim „Schuppe“ Fischer, ließ der F.C. Hansa im Zuge dessen 10.000 Ansteck-Buttons anfertigen, die genau dieses traditionelle Hansa-Logo mit dem Schriftbanner „Tradition verbindet“ zeigen. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Buttons sollen dann, je nachdem wie schnell genug Geld zusammenkommt, unter anderem die Logos direkt am Stadion, an der Hansa-Geschäftsstelle, auf dem Mannschafts-Bus, dem Show-Truck und der Fan Info-Tonne geändert und durch das traditionelle Logo ausgetauscht werden.
Zahlreiche Fans unterstützten dieses Projekt bereits beim Spiel gegen Energie Cottbus und erwarben die Anstecknadel, für mindestens einen Euro, direkt am Spieltag von den Kogge-Verkäufern - manche spendeten sogar etwas mehr.
Darüber hinaus sind die Ansteck-Pins von Freitag an auch im Fanshop, im Fanhaus und im Online-Verkauf über die Fanbetreuung (Dafür ist allerdings eine Mindestbestellung von 10 Buttons erforderlich. E-Mail an fanbeauftragter@fc-hansa.de ) erhältlich.
Glanzvolles Comeback
Nur zwei Wochen nach Hawaii und nach fast einjähriger Verletzungspause ist Michael Raelert am 23. Oktober in Texas ein sowohl glänzendes als auch souveränes Comeback gelungen. Der jüngere Bruder von Andreas Raelert absolvierte im texanischen Austin den Halb-Ironman über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen in 3:47:48 Stunden und gewann mit einem Vorsprung von zwei Minuten auf den Zweiten, dem Schweizer Ronnie Schildknecht. Für den 31-jährigen Rostocker, der nach der Verteidigung seines 70.3-Weltmeistertitels am 13. November vergangenen Jahres in den USA keine Rennen mehr bestreiten konnte, war es der achte Erfolg in Serie über die auch 70.3 (Meilen) genannte Halb-Ironman-Distanz. Nach der eindrucksvollen Standortbestimmung und Rückkehr des talentierten Triathleten kann nun die Mission Bruder-Doppelsieg auf Hawaii im nächsten Jahr in Angriff genommen werden.
Nach Hawaii ist vor Hawaii Rostocker Raelert-Brüder greifen 2012 neu an
Mit einer gewaltigen Energieleistung ist Andreas Raelert zum dritten Mal in Folge in Hawaii der Sprung aufs Podest
gelungen. Und das sogar in der fünftschnellsten, jemals beim härtesten Ironman auf Big Island erzielten Zeit.
Nach 8 Stunden, 11 Minuten und 7 Sekunden lief der Rostocker als Dritter über die Ziellinie. Da lagen 3,86 km Schwimmstrecke, 180,2 km Radweg und ein 42,2 km langer Marathon hinter dem „Eisenmann“ aus der Hansestadt. Der sympathische Sportler hat bereits nach dem Rennen angekündigt, im nächsten Jahr wieder anzugreifen. Nach Hawaii ist vor Hawaii. Zusammen mit seinem Bruder Michael will er sich im kommenden Jahr die Titelkrone holen.
Das Rennen gewann der Australier Craig Alexander in neuer Rekordzeit vor dem zweiten Australier Pete Jacobs. Raelert selbst hatte mit einer Schlagverletzung beim Schwimmen und schweren Magenkrämpfen auf dem Rennrad zu kämpfen und lief dennoch neue persönliche Bestzeit. Vor Ort auf Hawaii wurde der Ausnahmeathlet von vielen Fans sowie vom Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling unterstützt. Über acht Stunden verfolgte der 57-Jährige mit seiner Familie den spannenden Wettkampf bei bis zu 55 Grad in der heißen Lava-Wüste und hielt dabei immer Kontakt mit den Rostocker Anhängern zuhause.
Die verfolgten den legendären Ironman traditionell in einer langen Nacht live im HCC. „Allein das Zuschauen ist in der Hitze schon sehr anstrengend“, machte Methling deutlich. Das Stadtoberhaupt zeigte sich vor allem beeindruckt, wie die ganze Insel die Triathleten aus aller Welt begeistert feiert.
GEMEINSAM STÜCK FÜR STÜCK DER 1. LIGA ENTGEGEN.
Der F.C. Hansa Rostock ist unser Verein. Einer der beliebtesten Vereine Ostdeutschlands. Einer der bekanntesten sowieso. Ein Fußballclub mit Tradition und spannender Geschichte. Nach vier DDR-Vize-Meisterschaften in den Sechzigern gelang dem F.C. Hansa Rostock in der Saison 1990/91 der langersehnte Durchbruch: NOFV-Pokalsieger, Meister und Aufstieg in die 1. Bundesliga. Ein Traum wurde wahr.
Auch wenn sich der sofortige Abstieg nicht verhindern ließ: das Ziel „1. Liga“ haben wir nie aus den Augen verloren. 1995 war es dann soweit. Zehn Jahre spielte unser F.C. Hansa Rostock ohne Unterbrechung in Deutschlands bester Profiliga. Aufregende Spiele waren das, mit großen Gegnern: Bayern München, Borussia Dortmund, der Hamburger SV und all die anderen Top-Clubs der Liga waren zu Gast im Rostocker Ostseestadion, der späteren DKB-Arena. Und wer erinnert sich nicht gern an das 99er Herzschlagfinale mit dem Abstiegskrimi in Bochum?
Alles Geschichte? Der Gang in die 3. Liga war schwer. Die „Kogge“ hatte Schlagseite. Aber sie ist nicht gekentert und segelte solide durch schwere See an die Spitze: Aufstieg nach nur einem Jahr Drittklassigkeit. Was für ein Erfolg! Manchmal muss man eben einen Schritt zurück treten, um wieder richtig durchstarten zu können. Wie geht es weiter? So viel steht fest: Wir können wieder vom Aufstieg träumen. Unsere Mannschaft steht. Die Voraussetzungen sind bestens. Unsere A-Junioren wurden 2010 Deutscher Meister.
Deshalb gibt es jetzt die Hansa-Fananleihe. Spielen müssen die Jungs auf dem Platz. Aber für die Wirtschaftskraft hinter unserer Mannschaft können wir sorgen. Gemeinsam Stück für Stück der 1. Liga entgegen. Als Fans und Sympathisanten, Club-Mitglieder und Sponsoren unterstützen wir mit der Hansa-Fananleihe unseren Verein. Damit sichern wir die Qualität der Mannschaft. Und wir profitieren selbst davon: Denn das von uns eingesetzte Geld wird jährlich mit 5 % auf die eingesetzte Summe fest verzinst – mit einer Laufzeit von sechs Jahren. Plus 2 % für die Spielzeit in der 1. Liga. Am Ende der Laufzeit wird dann die eingesetzte Summe zurückgezahlt. Am meisten aber profitieren wir von gutem Fußball. In der zweiten – und später hoffentlich in der 1. Liga.
Aber auch das sollte jeder Hansa-Fan beachten: Die Zins- und Rückzahlung hängt davon ab, dass unser Verein, der F.C. Hansa, hierzu wirtschaftlich in der Lage ist. Geht es dem Verein finanziell schlecht, droht im schlimmsten Fall ein teilweiser oder vollständiger Verlust des von uns eingesetzten Geldes. Auch insoweit sind wir also mit dem Schicksal des F.C. Hansa verbunden.
Die Einnahmen aus dem Verkauf der Hansa-Fananleihe kommen dem Verein, dem Fußball und damit uns allen zugute. Ein Verein mit guter Wirtschaftskraft kann auch anspruchsvollen Fußball mit einer Top-Mannschaft sicherstellen. Außerdem wird in die Zukunft investiert: ein Teil der Einnahmen fließt auch in die Hansa-Nachwuchsakademie.
Kurs 1. Liga. Der Aufstieg ist das Ziel. Innerhalb der nächsten sechs Jahre wollen wir wieder erstklassig sein. Aber der muss solide und mit Bedacht vorbereitet werden. „Erst mit der Ruhe, und dann mit ´nem Ruck“, wie die Mecklenburger sagen.

Aloha Mission Hawaii: Wird Rostock Ironman?

Hawaii am 8. Oktober 2011. Geht der der nächste Ironman-Weltmeistertitel in die Hansestadt Rostock?
Damit das im dritten Anlauf gelingt, werden sich einige Rostocker und viele Fans der Rostocker Raelert-Brüder auf den weiten Weg nach Big Island machen, unter ihnen der Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling. Der 57-Jährige will dem Top-Favoriten Andreas Raelert in seinem Urlaub tatkräftig vor Ort unterstützen.
Der legendäre Ironman auf Hawaii mit mehr als 2.000 Startern ist und bleibt im Triathlon das Maß aller Dinge. Und Andreas Raelert ist in der Form seines Lebens. Mit der diesjährigen Weltbestmarke vom Challenge Roth von 7:41:33 Stunden im Rücken tritt er mit dem klaren Ziel an, den Ironman Hawaii das erste Mal zu gewinnen. Im Vorjahr ist er Zweiter geworden, davor Dritter. Momentan bereitet er sich in einem Trainingscamp auf Florida auf den bedeutendsten Wettkampf des Jahres vor.
„Andreas Raelert ist eine herausragende Persönlichkeit und ein großer Sportler“, sagte Oberbürgermeister Roland Methling. „Ich freue mich sehr darauf, ihm mit weiteren Rostockern und Anhängern vor Ort die Daumen zu drücken.“ Dafür muss Methling am 8. Oktober früh aufstehen. Wegen der Hitze wird der Startschuss bereits um 6.30 Uhr gegeben. Als erstes sind in der Kailua Bay 3,86 km schwimmend zu absolvieren. Die Spitzenmänner schaffen das in etwa 50 bis 52 Minuten. Danach geht es aufs Hightech-Rennrad, 180,2 km von Kona nach Hawi auf Big Island. Das dauert gut 4,5 Stunden. Abschließend müssen die Triathleten noch einen ganzen Marathon mit der Standardlänge von 42,195 km ablaufen und das alles bei 45 Grad. Die Besten brauchen dafür nochmal etwa 2 Stunden und 45 Minuten. Da wird vermutlich sogar das stundenlange Anfeuern zur schweißtreibenden Schwerstarbeit. Dennoch, die Rostock-Fahnen sind eingepackt, der Flieger gebucht, die Mission Hawaii kann starten. Aloha ahoi! Und Rostock wird Ironman.
Tipp: TC-FIKO-Rostock-Ironman-Hawaii-Party
Wer zuhause in Rostock mitfiebern will, dem sei das HCC (www.hcc-rostock.de) empfohlen, wo sich traditionell die Triathlonfans treffen. Ab ca. 18.00 Uhr wird von dort das Rennen gemeinsam und live auf einer Großbildleinwand verfolgt.
Fotos Joachim Kloock:
Foto 1 - November 2010 - Andreas (re., Vizeweltmeister Hawaii) und Michael Raelert (Weltmeister in Clearwater) werden stürmisch in Rostock empfangen und geehrt. Beide Brüder haben sich in das Goldene Buch der Hansestadt Rostock eingetragen. Ein gemeinsamer Start auf Hawaii am 8. Oktober scheitert an gesundheitlichen Problemen bei Michael Raelert. Der Doppelsieg wird nun 2012 in Angriff genommen.
Foto 2 - Oberbürgermeister Roland Methling drückt dieses Jahr direkt vor Ort auf Big Island die Daumen für Andreas Raelert. Der Modellathlet gilt als erster Titelanwärter. Aber, ein heißer Langstreckenmarathon auf Hawaii hat seine eigenen Gesetze.
Die Eiszeit kehrt zurück... ...und mit ihr die Rostock PIRANHAS
Das Warten für die Rostocker Eishockey-Fans hat ein Ende. Nach ersten Trainingseinheiten auf dem Eis starten die PIRANHAS in diesem Monat in die neue Oberliga-Saison 2011/2012.
Bevor es für die Truppe um das Trainergespann Wolfgang Wünsche/Pavel Blaha der Kampf um die erfolgreiche Titelverteidigung in der Regionalliga Nord geht, stehen erst einmal Testspiele auf dem Plan. So trafen die PIRANHAS bereits auf das Team von FASS Berlin und erwarten am 25. September den ECC Preußen Berlin in der heimischen Eishalle. Zuvor erwartet die PIRANHAS-Fans noch ein ganz besonderer Eishockey-Leckerbissen: Im DEB-Pokal am Sonntag, dem 18. September kommt es zum Aufeinandertreffen der PIRANHAS und der Halle Saale-Bulls zur „Futterzeit“ in der Schillingallee. Nur ein Wochenende später treffen die Rostocker dann im Heimspiel des Nord-Ost-Pokals auf die Icefighters aus Leipzig. Punktspielstart in die Regionalliga-Saison ist der 9. Oktober, wenn die PIRANHAS um 19 Uhr den Hamburger SV empfangen. Karten für alle PIRANHAS-Heimspiele gibt’s im Vorverkauf im Pressezentrum/Rostocker Hof, bei den NNN (Bergstraße) sowie im Hansa-Fan-Shop im Warnow-Park Lütten-Klein.
Auch das öffentliche Eislaufen startete am 10. September in die neue Saison – jeweils mittwochs (19-23 Uhr) sowie samstags (11-23 Uhr) und sonntags (10-18 Uhr) ist die Eishalle seitdem für alle geöffnet. Langjährige Besucher wissen es bereits – in der Eishalle Rostock trifft man viele Freunde, der DJ macht super Stimmung und so ganz nebenbei kann man auf der 1.800 Quadratmeter großen Eisfläche auch noch wunderbar Schlittschuh laufen. Die beliebten 10er-karten sind wieder für nur 25 Euro erhältlich und auch das Mitternachtseislaufen findet wieder einmal monatlich statt. Weitere Infos zu den PIRANHAS sind im Internet unter www.piranhas.de sowie zur Eishalle unter www.eishalle-rotsock.de zu finden.
Nachwuchsakademie erweitert Trainingsmöglichkeiten
Für die E1-Junioren des F.C. Hansa Rostock stand am heutigen Donnerstag ein ganz besonderes Training auf dem Programm. Die Spieler um Trainer Michael Dörnbrack hatten die Ehre, den neuen Technikpark der Nachwuchsakademie im Beisein der eingeladenen Sponsoren und Medienvertreter einzuweihen. Der Leiter der Nachwuchsakademie Juri Schlünz eröffnete die 410 m² große Anlage, die über eine Kunstrasenfläche, Prellwände und Kopfballpendel verfügt. Der Technikpark, welcher auf einer vormals ungenutzten Rasenfläche entstand, erweitert für die Nachwuchskicker des F.C. Hansa die Möglichkeiten für ein gezieltes Techniktraining.
Das Areal befindet neben dem bereits bestehenden Kunstrasenplatz an der Geschäftsstelle des F.C. Hansa Rostock und soll vor allem die Qualität der Nachwuchsausbildung weiter verbessern und neue vielfältige Trainingsmöglichkeiten für die Hansa-Talente schaffen.
Für die finanzielle Unterstützung bedankte sich Juri Schlünz vor allem bei dem Unternehmen Softair aus Hamburg und dem Versicherungsmakler-Betreuungscenter in Rangsdorf. Ausgeführt wurden die Baumaßnahmen von den Firmen Polytan Sportstättenbau sowie Rainer Bauer Straßen-, Garten-, Landschaftsbau.
Noch prominente Fighter gesucht Benefiz Fight Night für Rostocks Kinder

Am Anfang stand eine außergewöhnliche Idee: Wie wäre es, wenn Rostocker, die in der Stadt aus Wirtschaft, Sport, Medien und Politik bekannt sind, in einen Boxring steigen und hier tatsächlich für einen guten Zweck kämpfen? Inzwischen stehen elf Kämpfe fest, die während der Benefiz-Fight-Night „Rostocks Bürger kämpfen für Rostocks Kinder“ am 17. Dezember, ab 18 Uhr, in der Scandlines Arena steigen.
In vielen Sportvereinen, Unternehmen und Institutionen stieß die Anfrage von Veranstalter Christian Bürki, BM Event GmbH, auf offene Ohren. „Als ich angesprochen wurde, sagte ich spontan zu, weil ich das Anliegen unterstützen möchte“, so Matthias Herrmann, Geschäftsführer der Warnowquerung GmbH. Er steigt als prominentester Vertreter der Rostocker Wirtschaft selbst in den Ring. Bis dahin, so sagt er, stehen einige Trainingseinheiten beim Allround Sport e.V. an – organisiert vom Veranstalter. Gegen wen der Chef des Warnowtunnels fightet, steht allerdings noch nicht fest – aber ein ebenbürtiger Herausforderer findet sich in den nächsten Wochen sicher. Andere Paarungen hingegen sind fix. Zu den interessantesten Sportlerkämpfen des Abends dürfte der zwischen Schwimm-Star Thomas Rupprath und Baseballer Eddy Napoles avancieren. Allen diesen Kämpfern gemeinsam: Hier treffen Sportler aufeinander, die zwar durchtrainiert – aber keinesfalls Boxer sind.
Dennoch sehen Box-Fans bei der Benefiz-Fight-Night auch einen richtig großen Boxkampf. Zwei Olympiasieger kommen. Andreas Tews, Goldmedaillengewinner von 1992, und Andreas Zülow, siegreich bei Olympia 1988, treten gegeneinander an. Ungewöhnlich, denn zu aktiven Zeiten kämpften sie noch in unterschiedlichen Gewichtsklassen. Wer also gewinnt diesen Fight und steigt als bester Olympiasieger aus dem Ring? Sämtliche Einnahmen, die sich unter anderem aus Start- und Eintrittsgeldern sowie der Verlosung eines riesigen Boxhandschuhs zusammensetzen, kommen sechs Rostocker Kindereinrichtungen und –projekten zugute. „Unsere Wahl fiel nach persönlichen Gesprächen auf solche Kandidaten, die sonst wenig oder kaum gefördert werden“, erläutert Christian Bürki, der auf einen insgesamt fünfstelligen Erlös hofft. Ausgewählt wurden der Schmarler Kinderhilfe e.V., der ambulante Kinderhospizdienst OSKAR, Frogs for Future, die Wohngruppe WIF der Rostocker Stadtmission, Hütte e.V. sowie ein Basketballplatz am Kinder- und Jugendhaus „Krup unner“ des ASB in Toitenwinkel. Sie alle sollen auf der After-Fight-Party am 20. Dezember einen Spendenscheck erhalten. Karten zum Preis von 25 Euro gibt es ab sofort in den bekannten Rostocker Vorverkaufsstellen.
Hansa und Polizei suchen den Dialog mit den Fans
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz haben der F.C. Hansa Rostock, die Polizeiinspektion Rostock sowie die Bundespolizeiinspektion Rostock am Freitag über die Zusammenarbeit in der gerade begonnenen Saison informiert. Dabei verwies Bernd Hofmann, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock, darauf, dass die beiden absolvierten Spieltage der 2. Bundesliga mit viel Interesse und nahezu ohne negative Begleiterscheinungen über die Bühne gegangen sind. „Wir setzen weiterhin auf nachhaltige und transparente Kommunikation. Die Abteilung Fanbetreuung mit ihrem Fanbeauftragten Joachim Fischer ist in alle kommunikativen Prozesse involviert. Dies spiegelt das enge und vertrauensvolle Zusammenwirken aller Beteiligten wieder.“ Polizeioberrat Michael Ebert, Leiter der Polizeiinspektion Rostock, die für die Spieltagsabsicherung der Hansa-Heimspiele
verantwortlich zeichnet, appelliert an die friedliche Mehrheit der Hansa-Fans, sich noch deutlicher von den wenigen „Problemfans“ zu distanzieren und will den Dialog mit allen Hansa-Fans pfl egen: „Wir wollen stärker als bisher eine offensive Öffentlichkeitsarbeit betreiben und gemeinsame Präventionsprojekte, wie der 12. Mann spielt fair, fortführen.“ Im Hinblick auf die insgesamt acht Risiko- bzw. Problemspiele der laufenden Saison kündigt er an: „Wir werden jedes Spiel differenziert betrachten und schon vier bis fünf Wochen vorher mit den ersten Gesprächen beginnen. Dabei prüfen auch wir die Möglichkeit von Einsatzkonzepten zur Deeskalation.“ Optimistisch zeigte sich auch Rüdiger Vetters, stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Rostock, die das Reiseaufkommen an den Spieltagen überwacht und besonders die Zusammenarbeit mit der Fanbetreuung des F.C. Hansa, dem Rostocker Fanprojekt und der Fanszene Rostock bei der Anreise zum ersten Auswärtsspiel des F.C. Hansa nach Dresden lobte: „Der organisierte Sonderzug ist ohne Polizeibegleitung nach Dresden gefahren. Und wir konnten erfreut feststellen, dass es keine Zwischenfälle gab.“ Er setzt sich für eine komfortable Anreise der Fans ein und hofft, dass „der Dialog mit den Hansa-Fans auch in Zukunft dafür sorgt, dass die An- und Abreise weiterhin reibungslos abläuft.“
Zur Umsetzung der Kommunikation mit den Fans, wollen alle Beteiligten themenbezogen beim schon etablierten Fanforum des F.C. Hansa Rostock mitwirken.
Lothar Hamann wird neuer Chefscout
Der F.C. Hansa Rostock hat einen neuen Chefscout. Nach dem Abschied von Thomas Finck Richtung Saudi-Arabien wird der 59jährige Lothar Hamann die Aufgaben des Chef-Scoutings beim hanseatischen Zweitligisten übernehmen und so das Trainerteam um Fußball-Lehrer Peter Vollmann unterstützen.
Lothar Hamann wurde am 9. März 1952 in Berlin geboren, hat seinen Hauptwohnsitz bisher in Berlin-Schulzendorf, ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.
Als Spieler kickte Hamann einst für Einheit Pankow, BFC Dynamo, Concordia Wilhelmsruh, Nord Torgelow und SG Nordring.
Als Übungsleiter, Fußball-Lehrer bzw. Sportlicher Leiter mit der A-Lizenz des DFB betreute er u.a. die SG Nordring Berlin, Vorwärts Berlin, das Trainingszentrum Prenzlauer Berg sowie die Berliner Jugendauswahl.
Hamann arbeitete danach beim 1. FC Union Berlin, wurde dort von 2004 bis 2005 im Nachwuchs- und Profibereich eingesetzt. Als Interimstrainer betreute er nach der Entlassung von Werner Voigt und vor der Verpflichtung von Alex Ristic am 11.12.2004 den 1.FC Union als Interims-Lösung im Spiel gegen den Wuppertaler SV (0:1). Danach arbeitete er fünf Jahre als Trainer für die TSG Neustrelitz, bevor er vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011 den Torgelow SV Greif betreute.
Hamann führte Torgelow im abgelaufenen Spieljahr auf den ersten Platz in der NOFV-Oberliga Nord vor den Hansa-„Amas“. Der Verein verzichtete allerdings wie der F.C. Hansa II auf den Aufstieg in die Regionalliga. In den letzten Wochen übernahm Hamann noch eine beratende Tätigkeit in Torgelow wahr. Aus Neustrelitz und Torgelow verfolgte Hamann die letzten sechs Jahre den F.C. Hansa gewissermaßen aus nächster Nähe in Mecklenburg-Vorpommern. Hamann hat seit vielen Jahren ohnehin indirekt und direkt immer Kontakt zum FCH gehabt. Im Trainingszentrum Prenzlauer Berg bzw. in der Berliner Auswahl hatte er die Jugendspieler Martin Pieckenhagen, Christian Beeck, Marko Rehmer und Stefan Beinlich unter seinen Fittichen, die allesamt später beim F.C. Hansa Karriere machten.
Hansa-Manager Stefan Beinlich sowie der Vorstandsvorsitzende Bernd Hofmann, der Hamann aus gemeinsamen Zeiten beim 1. FC Union kannte, nahmen daraufhin sofort Kontakt auf und vereinbarten eine gemeinsame Zusammenarbeit.
Haman erhielt einen Einjahresvertrag mit Option. „Ich freue mich unheimlich auf diese neue Herausforderung und hoffe mit meiner Fachkenntnis dem Verein in vertrauensvoller Art und Weise langfristig helfen zu können.“
Die erste Amtshandlung des neuen Chefscouts: Er beobachtete für Peter Vollmann das Spiel FC St. Pauli gegen Alemannia Aachen. Das Metier als Scout ist Lothar Hamann auch nicht neu, er scoutete beim 1. FC Union schon für die drei Fußball-Lehrer Alexandar Ristic, Georgie Wassiliew und Mirko Votava.
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Rostock Griffins sichern Klassenerhalt
Nach zwei Sensationssiegen erreichten die Rostock Griffins das, was ihnen so mancher Football–Experte deutschlands nicht zugetraut hatte - den Klassenerhalt in der Regionalliga Ost.
Die Hansestädter finden sich zurzeit auf Tabellenplatz 4 wieder und nun kann ihnen selbst rechnerisch nichts mehr passieren.
Nach dem auch das zweite Heimspiel in Folge gegen die Tollense Sharks aus Neubrandenburg mit 16:26 (1 Fieldgoal Christian Moddelmog; 2 Touchdowns Brandon Peebler) vor immerhin gut 600 Zuschauern im strömenden Regen verloren ging, ließen sich die Rostocker nicht entmutigen und nutzten den aufgebauten Frust, um in den nächsten beiden Spielen eine kleine Sensation zu schaffen.
Mit Ligafavorit Berlin kam als nächste Aufgabe ein nicht zu unterschätzender Gegner in die Hansestadt, der die Griffins im Hinspiel immerhin mit 24:12 geschlagen hatte. Doch die Männer um Headcoach Björn Jentzen behielten die Nerven, rauften sich zusammen und schickten die Bears mit einem überraschendem 28:14 zurück in die Hauptstadt (1 TD Peebler, 1 TD Putzier, 1 TD Moddelmog, 1 TD Niklas, Hartwig, 4x PAT Seidel).
Schon jetzt schien der Abstieg abgewendet, doch war es rechnerisch noch möglich abzusteigen.
Dann aber kamen die große Überraschung und das TEAM Griffins. Die Rostocker fuhren zu Aufstiegsaspirant Leipzig Lions und hatten, nach der Heimniederlage im Mai (21:35), eine denkbar schlechte Ausgangsposition. Nach der 1. Halbzeit lagen die Griffins mit 7:3 (Fieldgoal Seidel) zurück, doch dann passierte, was wohl niemand für möglich gehalten hätte. Die Hansestädter gingen mit 7:9 (TD Peebler) in Führung. Danach brachte die Defense der Griffins, die bis dahin durch Strafen stark gebeutelte Offense in gute Feldposition und diese stand dann wieder kurz vor der Leipziger Endzone. Doch machten es die Unparteiischen den Griffins nicht leicht und erklärten ZWEI Touchdowns für ungültig. Dort aber mobilisierten die Angreifer der Griffins nochmals all ihre Kräfte und mit Ostseewind im Rücken erhöhten Sie auf den Endstand von 07:16 (TD Moddelmog) für die Rostock Griffins.
Das letzte Heimspiel der Saison gegen die auf platz 1 der Regionalliga Ost platzierten Cottbus Crayfish ging zwar mit 24:35 verloren, doch präsentierten sich die Griffins gewohnt kämpferisch. Nach zwischenzeitlicher Führung und einem offenen Schlagabtausch, mussten die Hansestädter feststellen, warum Cottbus auf Platz 1 der Tabelle steht. Das Resümee des Publikums bei bestem Wetter war jedoch durchweg positiv, zumal der Auftritt der Cottbusser nicht gerade immer dem Fairplay-Gedanken und Ehrenkodex des American Football entsprach.
Nun wollen sich die Rostock Griffins mit einem Sieg im letzten Spiel in
Neubrandenburg am 14.08 aus der Saison 2011 verabschieden.
Beim letzten Heimspiel verabschiedeten die Griffins unter stehenden Ovationen die Griffins-Urgesteine #84 Christian Pedde und #78 Daniel Seifert, die ihr letztes Heimspiel absolvierten. Genau wie die beiden Importe #37 Antonio Guzzo, der leider wegen einer im Testspiel erlittenen Verletzung kein Pflichtspiel absolvieren konnte, und # 4 QB Andrew Daley. Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass HC Björn Jentzen sowie STC Frank Hübner ihre Positionen aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellen. Vor allem für HC Jentzen, der über lange Jahre die Geschicke des Verein sowohl als Blue Star als auch als Griffin entscheidend mitprägte, war es ein sehr emotionaler Abschied, den das Team ihm sehr gern mit einem Sieg versüßt hätte….