Winter-Wetter 2012
Was wünsche sich alle Menschen zur Weihnachtszeit vom Wetter? Natürlich ! Dass es eine weiße Weihnacht gibt. Schneeflocken im Lichterglanz, davon träumen Große und Kleine. Davon hängen schließlich auch die Weihnachtsgeschenke ab. Wer verschenkt schon gern Ski und Schlittschuhe, die anschließend nicht gleich getestet werden können. Zum Glück gibt´s in Mecklenburg-Vorpommern ja inzwischen wetterunabhängige Alternativen, auf die man sich verlassen kann. Vielerorts laden auf den Weihnachtsmärkten Eisbahnen zum „Kurven kratzen ein“ und auch das Alpincenter Hamburg-Wittenburg rettet im Notfall im Flachland durch das triste Wettergrau.
Aber wann nun endlich können wir auch das Freiluft-Winterwetter genießen?
Als Norddeutsche sind wir ja schlechtwettergeprüft. Aber irgendwann ist auch unserer Geduld zu Ende. Laut Wetterprognose ist es bislang schlichtweg zu warm. Das heißt, aller Niederschlag, der auf uns einprasselt kann aufgrund der Plustemperaturen nur als Matsch auf den Straßen und Wegen landen. Die Folge – übellauniges griesegraues Ätz-Wetter. Selbst in den kommenden Wochen sehen die Wetterfrösche null Besserung. Es wird also wohl wieder ein Weihnachten ohne weißen Schneeteppich. Die einzige Rettung : Flucht in höhere Gebirgslagen. Aber selbst da wollen die Wetterexperten keine Haftung für den erwünschten Schnee übernehmen. Bleibt also nur eine Hoffnung : Neues Jahr, neues Glück – auch beim Schneewunsch!
Weihnachtsgeschenke
Zum Weihnachtsfest für die Liebsten das passende Weihnachtsgeschenk zu finden, ist alles andere als einfach. Schon das ganze Jahr zermartert man sich den Kopf und schwört sich, mit dem Weihnachtseinkauf auch ja rechtzeitig anzufangen. Und es ist wie immer, der Countdown läuft und so wirklich hat man nichts zusammen. Wie praktisch sind da die Wunschzettel der Kids, die man abarbeiten kann. Aber auf SOS (Socken-Oberhemd-Schlips) Käufe in letzter Sekunde hat ja auch keiner wirklich Lust. Also, was schenkt man Erwachsenen, die eigentlich schon alles haben? Auch da weiß wieder einmal das Internet weiter. Googeln Sie doch einfach mal. Da ließe sich beispielsweise ein Roman bestellen, die Geschichte durchzogen mit dem Namen des Partners. Oder wie wär´s mit einem leckeren Schampus, mit Namenszug auf dem Etikett? Auch ein Tandem Sprung lässt sich wunderbar verschenken – vielleicht sollten Sie sich aber überlegen, wie die Idee beim anderen ankommt ;-) Genau dasselbe gilt für den verschenkten Kochkurs. Aber egal wie, wenn´s völlig schief läuft und auch für Sie wieder nicht das passende sondern nur unpassende Geschenke für Sie unterm Tannenbaum liegen, das Schenken zählt! Und im nächsten Jahr wichteln ja vielleicht die lieben Arbeitskollegen wieder, da lassen sich Geschenke „faux pas“ wunderbar unter die Leute bringen.
Neulich...
auf dem Weihnachtsmarkt.
Es trifft uns alle Jahre wieder…..
der Weihnachtsmann.
Für meine heute pubertäre Tochter ein ganz frühes Kindheitstrauma. Naja, sagt sie jedenfalls.
Da gibt´s ein Erlebnis, dass sie als dreijährige echt geschockt hat. Nach dem damaligen gemütlichen Schlendern über den Weihnachtsmarkt und jeder Menge Naschereien haben wir IHN nämlich getroffen – den Weihnachtsmann: mit weißem Rauschebart, dunkelrotem langen Mantel, den schweren dunklen Stiefeln und einem großen Jutesack auf dem Rücken.
Hab ich mich gefreut, ich zu sehen. Doch wie entsetzt reagierte mein Kind, als der Weihnachtsmann mich zur Begrüßung drückte und ihr über den Kopf strich und sagte: „Du bist also die kleine Weitendorf!“. Nicht nur, dass die Kinnladen vollständig runter klappte, die Augen wurden doppelt so groß. Es war ein alter Kollege aus Radiozeiten, der da vor uns stand. Doch für die Lütte eben der Weihnachtsmann. Seitdem macht sie zur Weihnachtszeit einen riesengroßen Bogen um alte Männer mit roten Jacken und weißem Rauschebart. Das Erlebnis hat gesessen.
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Wiebke Weitendorf
Weihnachten allein zu Haus
Überall erstrahlen Lichter an den Scheiben, schmücken Bäume und Sträucher. Auf den Weihnachtsmärkten stehen Pärchen eng aneinander gekuschelt und schauen sich tief in die Augen.
Aus den Lausprechern auf den Weihnachtsmärkten schallen die Weihnachtslieder, die man jetzt schon rückwärts kann. Alles Zeichen dafür, dass das Weihnachtsfest vor der Tür steht – das Fest der Liebe.
Für manchen beginnen mit der Adventszeit aber blanke Tage des Horrors. Singles, die sich gerade jetzt schmerzhaft daran erinnern, wie sich allein sein tatsächlich anfühlen kann.
Eigentlich wollen sie nur eins, schnell diese Zeit des Jahres hinter sich bringen. Dabei gibt es mit Sicherheit auch positive Aspekte, gerade jetzt das Alleinsein zu genießen.
Wer allein ist, der muss sich eben NICHT den Weihnachtsstress antun. Geschenke für Mann, Kinder, Freunde, Eltern … äh… hab ich was vergessen? – besorgen. Die Weihnachtsgans oder –ente rechtszeitig bestellen, damit das leckere Essen für die große Runde gesichert ist. Plätzchen backen, damit die Kleinen auch auf ihre Kosten kommen, den Tannenbaum mit der ganzen Familie in Einklang auswählen …. Und alles soll harmonisch und entspannt ablaufen. ENTSPANNT? Das ist der Größte Stress des Jahres. Da kriegt das Wort Familienbande unter Umständen einen faden Beigeschmack von
Wahrheit ;-) Aber ganz ehrlich? Tauschen würde ich auch nicht wollen!
Liebe Singles, trotzdem: alles hat seine zwei Seiten. Ihr könnt euch in diesen Stresstagen für alle anderen einfach mal nur um euch selbst kümmern, die Seele baumeln lassen und Pläne für das neue Jahr und vielleicht eine Zukunft zu zweit schmieden. Außerdem haben viele Bars auch über die Feiertage geöffnet, da trifft man Gleichgesinnte und vielleicht ja auch den neuen Partner. Oder ihr verlasst das trübe nassgraue Norddeutschland und fahrt einfach in den Urlaub, dorthin wo es gar keine Weihnachtsbäume gibt. Oder aber, ihr lasst Euch in einem tollen Wellnessbereich einfach mal nach Strich und Faden verwöhnen. Egal wie, Weihnachten kann soooooooo schön sein!
Neulich...
Sie entsinnen sich… ich habe eine vollpubertäre Tochter…“Wir werden dreizehn“! Herrjeh..hätte ich doch nur ein bisschen auf meine Eltern gehört, ich hätte mir wohl so einiges erspart. Thema: Zimmer aufräumen. Ich höre noch ganz entfernt meinen Vater wettern: „Räum` endlich Deinen Saustall auf“! Mein Gott – wie lange ist das her…. 25 Jahre ? Ne… kann gar nicht! Heute klinge ich genauso. Kann es sein, dass pubertierende Teenager ein völlig anderes Verständnis von Ordnung und Sauberkeit haben? Ins Zimmer meine Tochter komme ich nur noch mit Stelzen. Kuscheltiere, Hausaufgaben, Süßigkeiten – all das dominiert momentan den Fußboden in ihrem Zimmer. Das Schlimmste – sie scheint sich wohl zu fühlen. Wenn Freunde kommen wollen: „Mama : chill´ doch ma – alles gut“. Nix gut. Ich weiß gar nicht, wie der Besuch über die Müllberge ins eigentliche Zentrum des Zimmers vordringen will…. Sämtliche wohlgemeinte Räumungsvorschläge scheitern. „Bleib cool alles relaxed“! Nix relaxed – mir ist das sowas von peinlich! Mein Kind, mit den Händen in der Hüfte mitten drin: „Nu stell`Dich ma nich an !“….Schon klar! Aber wenn wir zusammen unterwegs sind und Mama hat irgendwo ein fusselndes Tierhaar unserer Zweibeiner, heißt es: „Menno – bist DU peinlich“!. Hoffentlich ist diese Zeit BALD vorbei! Die Zeit, in der die Eltern für die Kinder echt schwierig werden…. Ich war damals gaaaaaanz anders! Jedenfalls nicht so ! ;-) Oder ??????
Ich freue mich über innovative Erziehungstipps! Oder jede Menge beruhigender Fallbeispiele – Eins weiß ich sicher : wir werden es allesamt überstehen: diese verfluchte Pubertät!
Viel Spaß beim Lesen wünscht
Wiebke Weitendorf
Achtung Wildwechsel
Wir Menschen gewöhnen uns grad erst wieder nach der Zeitumstellung an die schneller aufziehende Dunkelheit. Schlechte Laune durch dunkles Wetter ist da durchaus an der Tagesordnung – uns fehlt eben die Sonne. Ganz anders bei den Tieren. Manche spielen förmlich verrückt. Nicht selten passiert es da, dass uns bei einsetzender Dunkelheit plötzlich ein wilder Vierbeiner vor das Auto hopst. Die frühen Morgenstunden und die einsetzende Abenddämmerung bergen jetzt das höchste Unfallrisiko, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind.
Nach ADAC-Angaben sind die Monate Oktober und November die unfallträchtigsten mit Wildschein, Fuchs, Reh und Hirsch.
Den Tieren fehlt die Deckung durch die Getreidefelder nach der letzten Ernte und oft führen die Straßen durch alte Wildfährten und die Tiere wechseln auf der Suche nach Futter deren Seiten. Und das passiert eben meist in der Dämmerung, so dass sie da im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Berufsverkehr kollidieren. Der ADAC rät deshalb auf den gefährdeten Strecken, die oft durch Verkehrsschilder gekennzeichnet sind, besonders wachsam zu sein. Bis zu einer Geschwindigkeit von 80 km/h so schätzen Experten, kann man sein Fahrzeug noch rechtzeitig stoppen. Abbremsen, Abblenden und Hupen, so die Tipp des ADAC. Klappt es nicht mehr, so sollten Autofahrer auf gar keinen Fall ausweichen, sondern lieber eine Vollbremsung hinlegen. Ausweichmanöver enden nämlich schnell für den Fahrer am nächsten Baum. Übrigens ist damit dann auch der Unfallschutz bei Ihrer KfZ-Versicherung gefährdet! Ausweichmanöver sind nämlich nicht immer durch die Teilkasko abgedeckt.
Ist das Tier angefahren worden, so sollten Autofahrer die Polizei verständigen und die Unfallstelle absichern. Die informiert dann den zuständigen Jäger, der den Tierkadaver beseitigt oder das Tier erlöst.
Wichtig ist das alles, weil die Unfallaufnahme und das entstandene Protokoll als Nachweis für einen sogenannten Unfall mit Haarwild gelten. Etwaige Spuren von Tierblut- und Haares sollten deshalb nicht abgewischt werden – sie dienen tatsächlich als Beweismittel für die Versicherung. Rund 5 Prozent aller Verkehrsunfälle deutschlandweit pro Jahr sind Unfälle mit Wild.
Orangefarbene Früchte – zur kalten Jahreszeit die Vitamin C – Bombe
Grau, nebelig regnerisch – das Herbstwetter ist der ideale Grundstein für´s Krankwerden.
Temperaturunterschiede von mehr als 10 Grad, die Entscheidung für falsche Kleidung locken Heerscharen von Viren und Bakterien. Wer dem vorbeugen wollte, sollte sich in dieser Jahreszeit nicht nur für jede Menge Obst, sondern vor allem für die Vitamin C – Bomben entscheiden.
Schon bevor die Erkältung in den Gliedern steckt, können Sie nämlich wirkungsvoll vorbeugen. Wie wär´s da mal mit dem einheimischen Geheimtipp – dem Sanddorn?
Die grell orangefarbenen Dornensträucher fühlen sich nämlich bei uns an der Küste richtig wohl. Die Gewächse sind relativ anspruchslos und werden in unserem Küstenland auch gern als Befestigung und Windschutz eingesetzt.
Die Sanddornbeere gilt zudem als bekömmlicher als andere Zitrusfrüchte. Deren Gehalt an Vitamin C toppt der Sanddorn ganz locker. Dazu kommen viele andere Bestandteile, die den Sanddorn als Frucht interessant machen: Vitamin A und E, Carotinoide aber auch Mineralien und Spurenelemente enthält diese Beere, die andere Beeren damit blass erscheinen lässt. Und auch Vitamin B 12 ist enthalten, was gerade für fleischlos lebende Menschen ein wichtiger Nahrungsbestandteil ist. Und nicht nur als Nahrungsmittel ist der Sanddorn interessant, auch bei äußerer Anwendung wirkt sein Öl oft Wunder – als entzündungshemmend, wundheilend und allergiemildernd wird es beschrieben. Der größte und auch wohl älteste Sanddornproduzent kommt aus Mecklenburg-Vorpommern. In Ludwigslust werden auf rund 90 Hektar Plantagen die grell orangefarbigen Beeren angebaut. Gut 2/3 der geernteten Beeren werden unter strengster Beobachtung meist ökologisch weiterverarbeitet. So entstehen Sanddorngummibärchen und – Kekse, genauso wie Trüffel und Lebkuchen mit Sanddornfüllung. Aber auch Säfte, Brotaufstriche, Tees, Öl und Essig sowie alkoholische Getränke werden aus Sanddorn hergestellt.
Sogar bis nach Japan werden die Produkte exportiert, die dort als Geheimtipp gelten.
Besonders beliebt sind die Sanddornsäfte. Gerade in der kalten Jahreszeit ist ein alkoholfreier Punsch oder auch gemischt mit Glühwein eine wahre Wohltat für frierende Menschen.
Beim Anmarsch von Schnupfen und Co. wirken Sanddornbeeren besser als jede Medizin – sie enthalten bis zu zehnmal so viel Vitamin C wie Zitronen. So sollen schon drei Löffel Sanddornsaft ausreichen, um den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C zu decken.
Probieren Sie´s einfach mal aus – ist wirklich lecker. Und wem es zu sauer ist, der darf auch gern sich den Beerensaft versüßen.
Bald nun ist´s wieder soweit…der Advent naht!
Eigentlich beginnt ja die Vorweihnachtszeit kurz nach Ostern. Wieso fragen Sie? Haben Sie schon mal das Marketing der Supermarktketten verfolgt? Kaum sind die Schokoladenosterhasen aus den Regalen kommen die Dekorationen zur Weihnachtszeit in die Auslage. Christstollen, Dominosteine, Lebkuchenherzen und in ganz abgehärteten Fällen sogar Schokoladenweihnachtsmänner stehen jetzt in Greifweite der Kunden. Ich habe ganz abgehärtete Journalistenkollegen, die stellen sich jährlich ein Ultimatum: die vor dem ersten Advent irgendwelche kulinarischen Weihnachtsleckereien. Aber ganz ehrlich: kennen Sie das nicht auch? Wer sich jetzt nicht den Wintervorrat an Vollmilchschokolade - Lebkuchenherzen anlegt, der hat verloren. Irgendwie scheint in jedem von uns ein Hamster zu stecken – ergo bunkern wir die Vorräte. Lebkuchenherzen schmecken auch im kalten März noch…
Aber Spaß beiseite – in wenigen Wochen steht bereits der erste Advent vor der Tür – die Zeit der Heimlichkeiten beginnt. Unheimlich ist der Run auf die auf die Gärtnereien in den nächsten Tagen, die die Kränze zum Dekorieren anbieten. Denn, wer toppt nicht gern den Nachbarn … Das „Wettrüsten“ zum Weihnachtsfest hat doch grad erst begonnen. Und auch die Deko der Weihnachtskränze bestimmen jedes Jahr neue Trends. Sind Sie wirklich schon gut ausgerüstet? Rot-Grün – ist einfach das klassische Farbspiel. Und ganz ehrlich: wer topaktuell sein will, der macht selbst. Gestaltung mit den Kleinsten macht nur Spaß, sondern ist auch noch individuell.
An dieser Stelle ein paar Tipps, die den Adventskranz noch haltbarer machen:
Am besten frische Zweige kaufen, die auch beim Gärtner draußen gelagert wurden. Gerade Nordmanntanne hält sich länger und nadelt nicht. Denken Sie erst über die Farbe Ihrer Deko nach, dann kaufen Sie alle Accessoires. Eine Heißklebepistole befestigt Kugeln und Deko wackelfrei und ungefährlich für die Kids. Vorweihnachtlichen Duft verbreiten kleine Accessoires aus Zimt, Anis und Orangenschalen. Kostenlos gibt Mutter Natur passende Naturmaterialien wie Tannenzapfen, Walnüsse, oder Reisigsterne. Ach ja, und vergessen Sie um Himmelswillen nicht den Mistelzweig!
Nie hat man sonst im Jahr so viel guten Grund unter solch traditionsträchtigem Zweig zu küssen, was das Zeug hält… Viel Spaß dabei !
Herbstzeit-Bastelzeit
Herrjeh… Herbstzeit ist Bastelzeit und auch Nervzeit ! Gerade haben wir Halloween überstanden – ich finde diesen amerikanischen Brauch einfach superätzend! Nicht nur, dass meine pubertierende Tochter das alles „superpeinlich“ findet… auch der Hund spielt jedes Ml verrückt, wenn an der Tür Sturm geklingelt wird. Müssen wir eigentlich alles nachmachen, was die Amis uns vorturnen? Kleinste Kiddies die fürchterlich angemalt von den Eltern von Tür zu Tür geschickt werden, in der Hoffnung jede Menge Süßigkeiten zu erhaschen ? …. Boah ! Das nervt! Kind verschanzt im „Mädchenzimmer“ – Hund knurrend vor der Tür – im nächsten Jahr stelle ich mich vor das Haus mit ´ner Schale voller Süßigkeiten! Aber es gibt ja auch nette Nebeneffekte vom Herbst. Gut, dass ich ein Kind habe - da gibt´s ein Alibi für´s Drachensteigenlassen. Wir haben inzwischen die High-Tech-Variante… einen Drachen an zwei Schnüren…. Aber irgendwie klappt`s nicht mit meinem Physikverständnis… Trotzdem – nichts ist cooler, als sich von anderen das Drachensteigen erklären zu lassen. Noch
besser – den Nachbarn im Figurenschreiben am Himmel zu toppen ! Und wenn gar nichts mehr hilft – die Herbstbasteleien lassen selbst Super-Papas erblassen. Oder bastelt Ihr Mann mit den Sprösslingen ? Kastanien und Eicheln gibts zuhauf. Und daraus kann man jede Menge toller Sachen zaubern – übrigens auch ein Geheimtipp in Sachen Weihnachtsgeschenke ….
Egal ob Kürbis, Papier und Herbst-Accessoirs – Omas und Opas freut immer was Selbstgebasteltes. Denken Sie dran: Weihnachten ist nicht mehr weit !
Füsse tragen durch Leben
Sie spielen DIE tragende Rolle in unserem Leben, werden aber schmählich oft vergessen. Unsere Füsse. Gerade in den Sommermonaten sind sie besonderen Strapazen ausgesetzt. Nachdem wir sie monatelang in dicken Schuhen und Socken versteckt haben, ist jetzt die Zeit für ihren großen Auftritt.
Endlich barfuß laufen – am Strand im Sand, das gehen wieder bewusst spüren. Aber ganz ohne ist das alles auch nicht. Zwar kriegen unsere Füße nach den langen Wintermonaten endlich wieder Luft, jetzt drohen aber andere Gegner. Meerwasser, Sand, Sonne – all das geht uns auch an den Füssen unter die Haut. Pfl ege wird jetzt noch wichtiger, denn jetzt kann man schließlich deutlich sehen, wer seine Füße schmählich vernachlässigt. Und da hilft auch die schönste Nagellakefarbe nichts, um davon abzulenken. Also her mit Fußbädern, Cremes und Massagen. Fußbäder, die allerdings nicht länger als fünf Minuten dauern sollten, beleben nicht nur die Füße, sondern den gesamten Kreislauf. Frische bringen Zitronengras oder Lavendel als natürlich Zutaten im Wasser. Oder halten sie es wie Kleopatra, die ja auch von der edlen Wirkung von Milchbädern wusste. Ein Fußbad aus zwei Litern Milch mit Mandelöl hilft wahre Wunder. Nach dem Bad dringend darauf achten, dass tatsächlich alle Feuchtigkeit zwischen den Zehen mit dem Handtuch weggetrocknet wird. Sonst freuen sich Keime und Bakterien über das feuchtwarme Klima. Eincremen sollte jetzt zum täglichen Prozedere für den ganzen Körper gehören. Und die Füße freuen sich über eine ausgiebige Massage. Schließlich enden hier mehrere zehntausend Nervenbahnen, die für diesen Reiz ausgesprochen dankbar sind. Und noch ein Tipp für das Lackieren der Fußnägel. Gerade jetzt bei dem superfarbenreichen Angebot an Lacken sollten Sie darauf achten, die Nägel zunächst zu grundieren. Das macht zwar mehr Arbeit und dauert
dementsprechend länger, bewahrt aber vor einem unschönen Verfärben der Nägel.
Längst keine Seltenheit mehr: Allergien
Sommerliche Temperaturen in Mecklenburg-Vorpommern. Das Land leuchtet in allen erdenklichen Farben – vom Grün der Wälder und Gräser bis zum Gelb der bis zum Horizont reichenden Rapsfelder… auch die Nasen der Allergiker leuchten – in sattem Rot. In diesem Jahr erwischt es Menschen mit „Abwehrreaktionen des Immunsystems gegen normal harmlose Umweltstoffe“ gnadenlos. Irgendwie schlägt diesmal alles gleichzeitig zu. Wer bislang glaubte, nur gegen bestimmte Gräser, Pollen oder Obstsorten reagieren zu müssen, der wird ziemlich gebeutelt. Mutter Natur lässt alles gleichzeitig erblühen – die Nase und Augen lassen grüßen. Juckreiz, verschwollene Augen, triefende Nase sprechen derzeit nicht unbedingt für Auswirkungen einer neuerlichen Grippewelle. Und mal ganz ehrlich-hatten Sie sich nicht auch vorgenommen, die schon längst fällige Hypersensibilisierung endlich in Angriff zu nehmen? Aber viele Allergiker retten sich von Jahr zu Jahr. Nach dem Motto: wird schon wieder besser. Tut´s aber leider nicht! Im schlimmsten Fall endet das Ganze im allergischen Bronchialasthma, das mit Aerosolen, also medikamentösen Sprays, behandelt werden müssen. Jeder dritte Deutsche leidet inzwischen unter Allergien – Tendenz steigend. Der Wissenschaft sind inzwischen über 20 Tausend Substanzen bekannt, die Allergien auslösen können. Am besten kann Ihnen hier der Arzt Ihres Vertrauens weiterhelfen.