Von Jungbrunnen, Schweinchen und einem Spasskandidaten-Wahlk(r)ampf

So mancher winkt gelangweilt ab, wenn es um die Wahl zum Oberbürgermeister am 5. Februar geht. „Wählen gehen? – Warum?

Ist doch egal, wer gewinnt. Es ändert sich ja doch nichts“, eine der häufigsten Reaktionen. Und wer dann doch ins Wahllokal gehen will, weiß oft noch immer nicht so genau, wo der Stift das Kreuzchen setzt.

Nichts gelernt

Dabei stehen doch sieben Kandidaten zur Auswahl – nur. Bei der letzten Oberbürgermeister-Wahl am 27. Februar 2005 waren es noch 11, darunter ein Kandidat für „Die Freiheitlichen“ und sechs Einzelbewerber. Letztere landeten allesamt abgeschlagen auf den letzten Plätzen – mit jeweils einer Null vor dem Komma, was die prozentuale Zustimmung der Wähler betraf. Apropos Einzelbewerber: Obwohl mit nur 239 Stimmen – macht 0,3 Prozent – im Jahr 2005 nur Drittletzter, tritt einer mutig und siegessicher (?) am 5. Februar 2012 wieder an: Toralf Vetter.

Toralf - Wer? Keiner, oder besser gesagt – kaum einer - kennt ihn. Auch heute, sieben Jahre nach seiner ersten Wahlschlappe, nicht. Lediglich der Internetzeitung das-ist-rostock.de gelang offensichtlich das Kunststück, den Kandidaten zu einem Gespräch zu treffen. Hier nutzte der die Gelegenheit, seine Ansichten und Ziele kundzutun. Garnicht mal so uninteressant, der Mann ... Fragt sich nur, wie ernst es ihm mit seiner Kandidatur zur Wahl als Oberbürgermeister wirklich ist. Während sich alle anderen redlich um mehr oder weniger Bekanntheit mühen, taucht Toralf Vetter lieber ab. Keine Telefonnummer. Keine Webseite. Nichts. Wahlplakate? Flyer im Briefkasten? Auch Fehlanzeige. Und auch die für den arbeitslosen Gas-Wasser-Installateur kostenlose Möglichkeit, sich auf Wahlforen gemeinsam mit seinen Mitbewerbern Wählern wenigstens zu zeigen, ließ er fast immer aus. Ein Spaßkandidat?

Profis bei der Arbeit

Ganz anders die anderen potenziellen Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, die in den wenigen Wahlkampfwochen fast alle zur Höchstform aufliefen und von Laternenmasten oder überdimensionierten Pappschildern auf Wiesenfreundlich lächeln.

Wer an den Plakaten der  CDU-Kandidatin vorbeihuscht, staunt über die erstaunliche Verjüngungskur, die unserer Bürgerschaftspräsidentin mal eben auf die Schnelle gelang. Warum eigentlich musste hier die Retusche her? Geht es bei der Wahl am 5. Februar nicht viel mehr um die inneren Werte der Kandidaten? Da hätte Karina Jens doch so einiges zu bieten: Unter dem Motto „Volle Kraft Rostock“ will sie im Falle eines Wahlsieges unter anderem die Verwaltung aus ihrer Starre holen und ein harmonisches Miteinander von Stadtverwaltung und Bürgerschaft auf den Weg bringen. Ein guter Vorsatz – oder eher Wahlkampfgeplänkel? Denn vorhandene Senatoren und Bürgerschaft bleiben ja noch eine ganze Weile an Bord ...

Schlägt die Stunde der No-Names?

„Rostock kann mehr. Gemeinsam!“ – so der Slogan von Finanzamtschef und SPD-Kandidat Ait Stapelfeld, der mit Glücksschweinchen in der Jacke schon zum Jahreswechsel von den Plakaten lächelte. Nicht etwa in Jackett – sondern ganz leger. Einer von uns eben. Aber ob das reicht? Beim Rostocker Wähler populäre Themen besetzt er gekonnt: Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen. Theaterdiskussion. Konsolidierung des städtischen Haushalts. Dazu Soziales querbeet. Es fällt – auch wenige Tage vor dem Wahltag – noch immer schwer, ein eigenes Profil bei diesem Bewerber herauszudröseln. Bleibt er vielleicht doch besser auf seinem Chefsessel im Finanzamt?

Dem Grünen-Kandidaten Christian Blauel sei Dank wissen wir jetzt alle, dass WIR nicht Papst sind, sondern „Wir sind die Stadt“. Doch so richtig scheint das keiner wahrhaben zu wollen, denn die schmucken kleinen Aufkleber mit dem Slogan fliegen überall herum – zieren aber kaum die Autoscheiben, wie es in der Vergangenheit bei so mancher Gewinnspiel-Aktion der Fall war. So richtig zu brennen scheinen die Rostocker also nicht für den Grünen.

Kein Wunder, den kennt ja auch kaum einer. Und genau hier haben sich auch die Linken vermutlich ein echtes Eigentor geschossen und voll verkannt, wie wichtig den Rostockern ist, die Kandidaten zu kennen. So manch einer wäre vermutlich nicht abgeneigt, links zu wählen. Das zumindest belegen die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl, als die Rostocker eines der bundesweit raren linken Direktmandate vergaben. Aber eben an einen Kandidaten, der seit Jahren in der Stadt präsent war und ist. Mit einem - zumindest regional betrachtet – absoluten No-Name laufen selbst gute Argumente ins Leere, wie jüngste Wahlumfragen zeigen. Und auch die charmant verspielte Internetadresse mit „Rostock lieb ich“ nutzt da rein gar nichts. Und – mal ehrlich. Wer rennt schon zu Wahlveranstaltungen, Diskussionsrunden oder anderen Gelegenheiten, Kandidaten zu treffen? Meistens diejenigen, die sich ohnehin entschieden haben, neugierig sind oder einen angereisten, aus Film und Fernsehen bekannten Partei-Promi mal persönlich sehen möchten.

Gute Karten für den Amtsinhaber

Wen also wählen? Wie es aussieht, spielen Amtsinhaber Roland Methling so einige Umstände in die Hände: Er kann in seiner sich dem Ende neigenden Amtszeit tatsächlich einige Erfolge vorweisen. Vor allem aber kennen ihn viele und – er ist parteilos. Für ihn nicht ganz ungünstig liegt zudem der Wahltermin – am Beginn der Winterferien. Nicht gerade optimal für eine hohe Wahlbeteiligung, die nach nur 42,7 Prozent beim letzten Mal an diesem Termin eigentlich steigen sollte. Wer weiß, vielleicht passiert es doch und die Rostocker stürmen die Wahllokale – schließlich kann nach der Wahl nur über alles mitmeckern, wer ganz demokratisch sein Kreuzchen macht ...

Und bevor wir es vergessen: Auf den Stimmzetteln gibt es da noch eine Siebte im Bunde der Kandidaten - Sybille Bachmann, Rostocker Bund. 

Der Rostocker OB-Wahlkampf nimmt langsam Fahrt auf

Seit auch der letzte Kandidat im Wahlkampfreigen, Oberbürgermeister Roland Methling, Ende November seinen Auftakt gegeben hat, hat der bislang eher müde Wahlkampf Fahrt aufgenommen. Rostock steht vor acht heißen Wochen. HRO-live hat sich umgeschaut, mit welchen Themen und Aktionen die Bewerber den Kampf um das höchste Amt für sich entscheiden wollen.
Neben Amtsinhaber Roland Methling (parteilos) treten die CDU-Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens, der Chef des Rostocker Finanzamtes, Dr. Ait Stapelfeld (SPD), sowie die linke Ex-Staatssekretärin Kerstin Liebich aus Berlin, der grüne Architekt Cristian Blauel und die parteilose Uni-Personalrätin Dr. Sybille Bachmann an. Ein weiterer Einzelbewerber, der Gas-Wasser-Installateur Toralf Vetter, wird ähnlich wie vor sieben Jahren nur eine Statistenrolle spielen. Da holte der 48-Jährige 239 Stimmen. Die FDP, derzeit im Koma liegend, wird erneut ohne eigenen Kandidaten antreten, während die Grünen wieder mit von der Partie sind.

Themen, Themen, Themen
Mit der angestrebten Vorreiterrolle bei der Einführung des Mindestlohnes hat der Oberbürgermeister eines der wichtigen Themen im Wahlkampf vorgegeben. Damit setzt er gleichzeitig den SPD-Bewerber und die Landesregierung unter Druck. Nach dem Landtagswahlkampf und dem Mindestlohnversprechen passiert nicht mehr viel in Schwerin. Der Landtag muss aber die gesetzlichen Grundlagen für die Einführung des Mindestlohnes schaffen, damit die Kommunen bei ihren Ausschreibungen, Hausmeistern und Sicherheitsleuten nachziehen können.
Auch das zweite große Thema zog die Aufmerksamkeit auf Methling. Die Rostocker Brauerei startete eine neue Werbekampagne mit Rostockern für „Rostocker“ und einer der Protagonisten ist der OB. Der ist leidenschaftlicher Rostocker-Fan und wollte die Brauerei auch unterstützen, weil sie sich seit Jahren sehr stark als Hauptsponsor der Hanse Sail engagiert. Der Aufschrei
der Mitbewerber folgte prompt. Von „Saue-
rei“ bis „geschmacklos“ war alles dabei. Ein Blick ins Internet genügte jedoch, um aufzuzeigen, wie gern sich die Vertreter aller Parteien bei Bierfassanstichen und Firmenpräsentationen werbewirksam in Szene setzen. Methling hat es vermutlich nicht geschadet, nur noch bekannter gemacht.


Weitere Themen im noch etwas inhaltsarm daherglucksenden Wahlkampf könnten das dauerkriselnde Theater sein, stadtplanerische Entwicklungen, der weitere Schuldenabbau oder irgendwelche Schmutzkampagnen, die ja in Rostock leider auch Tradition haben. Vermutlich wird der Wahlkampf zu den Weihnachtsfesttagen noch einmal etwas abklingen, bevor dann Anfang Januar die heiße Phase eingeläutet wird und dann alle zur Höchstform auflaufen müssen.
Internetcheck
Alle Kandidaten sind auf Facebook präsent. Sybille Bachmann und Karina Jens haben bislang noch keine eigene Homepage, der OB hat sich darüber hinaus auch der Twitter-Community angeschlossen. Bei Karina Jens auf der Facebookseite herrscht noch tote Hose, während die vom Rostocker Bund unterstützte Bachmann ihre Seite nutzt, um in gewohnter Art und Weise rumzumotzen. Der Auftritt des grünen Kandidaten ist solide, dort können sich die Rostocker mit Verbesserungsvorschlägen in eine interaktive Karte eintragen.
Methlings Seite erinnert ein wenig an Obamas Auftritt und enthält auch einen Videoblog, was vielleicht darauf zurückzuführen ist, dass seine Tochter gerade in New York arbeitet. Ait Stapelfeld und Kerstin Liebich arbeiten mit der Adventskalenderidee, um jeden Tag eine neue Aktion zu zeigen. Das kommt aber alles noch ziemlich brav daher und wird die internetaffine Zielgruppe vermutlich schnell langweilen. Die eher jungen User sind von professionellen Fanseiten mehr Leben in der Bude gewohnt. Aber, da kann sich ja noch einiges entwickeln.

So hat Rostock 2005 gewählt
Wahlergebnis in der Hansestadt Rostock am 27. Februar 2005 (ohne 7 Einzelbewerber)


58,2 % Roland Methling (Bündnis für rostock)
19,1 % sebastian schröder (spd/bündnis90/grüne)
12,9 % Ida schillen (pds)
7,6 % dieter schörken (cdu)
2,2 % andere

Der HRO-Live Kandidatencheck

HRO-Live Prognose und Kandidatencheck

Der Amtsinhaber Roland Methling (57) Wählerbündnis Bürger FÜR Rostock/ parteilos



Roland Methling punktet vor allem mit einer tollen Bilanz für Rostock. Die Hanse- und Universitätsstadt steht so gut da wie nie zuvor. Nach einem schwierigen Neuanfang vor sieben Jahren hat der 57-Jährige die Hansestadt wieder auf Kurs gebracht. Methling gilt zwar als stur und hartnäckig. Das sind aber seit dem damit erfolgreichen Ex-Ministerpräsidenten Harald Ringstorff durchaus positiv besetzte Charaktereigenschaften.
PROGNOSE Gute Chancen auf eine Wiederwahl und zweite Amtszeit, sollte zumindest die Stichwahl sicher erreichen.
www.roland-methling.de

 



Die Erfahrene
Karina Jens (53) CDU

 



Karina Jens gilt als erfahrene Politikerin und Allzweckwaffe. Ihr Vorteil – ihre glanzlose Senatorenzeit ist beim Wähler vergessen. Ihr Nachteil – in Rostock gibt es nur ein begrenztes CDU-Wählerpotenzial. Die CDU hat noch nie irgendetwas gewonnen in der Hansestadt. Im Wahlkampf nutzt sie geschickt ihre Präsidentenrolle, um allgegenwärtig Präsenz zu zeigen. Das macht sie sehr routiniert. Mit eigenen Themen ist die ehrenamtliche Bürgerschaftspräsidentin noch nicht aufgefallen.
PROGNOSE Ein zweiter oder dritter Platz sollte möglich sein. Potenzial, eine mögliche Stichwahl zu erreichen.
www.cdu-rostock.de

 




Der Unbekannte I
Dr. Ait Stapelfeld (51) SPD



Rein traditionell hat die SPD in Rostock die besten Chancen. Dazu hätte sie aber ihren Kandidaten eher bekannt machen müssen. Als Finanzamtschef gibt es kaum Möglichkeiten aufzufallen. Vielleicht hat er deshalb versprochen, dass mit ihm als OB Hansa aufsteigen wird. Aber vermutlich interessiert Hansa momentan eher, ob er dem Fußballclub nicht die Steuerschulden erlässt. Ait Stapelfeld kommt ruhig rüber und will wie Methling weiter Schulden abbauen. Schützenhilfe kommt sicher noch von den SPD-Regierungsmitgliedern. PROGNOSE Ein zweiter oder dritter Platz sollte möglich sein. Potenzial, eine mögliche Stichwahl zu erreichen, wenn er noch etwas Gas gibt. www.ait-stapelfeld.de

 




Der Unbekannte II
Christian Blauel (45)
Bündnis 90/Die Grünen

 



Auch bei den Grünen ist es unbegreiflich, warum sie erst in letzter Sekunde einen unbekannten Überraschungskandidaten hervorgezaubert haben. Da nützt es auch nichts, wenn der nette Architekt aus Freiburg im Breisgau als „kleiner Obama“ angepriesen wird. Dabei verfügen die Grünen mit Johann-Georg Jaeger (Landtag) und Dr. Harald Terpe (Bundestag) über be- und ankannte Politiker. Aber, zu Wahlkampf auf fast aussichtslosem Posten muss man natürlich Lust haben. Oder eben eher starten.
PROGNOSE Kein Stutgart21 in Sicht. Fährt sicher ein solides grünes Ergebnis ein, aber ohne Chance, die Stichwahl zu erreichen.
www.christian-blauel.de

 



Die Arbeitssuchende
Kerstin Liebich (40)
Die Linke



Auch bei der Linken wollte keiner so recht antreten. Da kam das Ende der rot-roten Regierung im September in Berlin gerade Recht. In Bernau ist die jetzt arbeitslose Ex-Staatssekretärin auch schon einmal als Bürgermeisterkandidatin angetreten. Bei Kerstin Liebich fällt besonders auf, dass sie keinerlei Kenntnis von Rostock hat. Da muss der umtriebige Linken-Landesparteichef Steffen Bockhahn aus Rostock seine Kandidatin, die immerhin „ihre Übernachtungskosten in Rostock selber zahlt“, wohl noch ein wenig puschen.
PROGNOSE Keine Chance, die Stichwahl zu erreichen. Ist nur auf Durchreise in Rostock. www.rostock-lieb-ich.de

 




Die Giftige
Dr. Sybille Bachmann (51)
Rostocker Bund

 



Erst einmal was positives. Fleißig ist Sybille Bachmann. Wahrscheinlich hat man als Universitätspersonalrätin auch viel Zeit. Ansonsten nervt keine wie sie. Die 51-Jährige hält sich für die moralische Oberinstanz in Rostock und weiß alles besser. 
PROGNOSE Dank total chancenlosem Einzelbewerber Toralf Vetter bleibt ihr zumindest der vorletzte Platz.
www.rostocker-bund.de

Rostock geht APP! Hansestadt auf iPhone & co

Durch ein mobiles Stadttor mitten hinein in die Hansestadt Rostock. In der modernen Welt der Smartphones ist das demnächst möglich. Denn Rostock erhält eine eigene APP! Auf einer Pressekonferenz am Dienstag (06.12.2011) in der Hansestadt wurde das neue touristische Informationsangebot der Öffentlichkeit zum ersten Mal vorgestellt. Ab Februar kommenden Jahres können Smartphone-Nutzer die Rostock-APP im Apple-Store kostenfrei herunterladen. Darüber informierte Matthias Fromm, Geschäftsführer der Rostocker Gesellschaft für Tourismus und Marketing mbH, der gemeinsam mit Guido Zöllick, Präsident des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA), und Thomas Böhm, Geschäftsführer der Juni Media GmbH & Co. KG, die neu entwickelte APP präsentierte. Einwohner und Gäste der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns können mit Rostock-APP virtuell durch Rostock bzw. Warnemünde auf Tour gehen, erhalten detaillierte Informationen zu Gastronomie, Übernachtungen, Veranstaltungen, Sehenswertes und Shopping in der Hafen- und Universitätsstadt. Dazu gibt es täglich aktualisierte Tipps zu allen Info-Bereichen der APP.
„Mit Rostock-APP bieten wir einen überzeugenden Mehrwert für die schnell wachsende Zielgruppe der Smartphone-Nutzer. Wir können sowohl Besucher unserer Stadt als auch Einwohner mit diesem zusätzlichen Kanal erreichen“, betonte Fromm. Der Rostocker Tourismusdirektor zeigte sich überzeugt, „dass der Trend mobiler Kommunikation mit iPhone und Co. eine große Chance ist, um jüngere Gäste für die Hansestadt Rostock zu gewinnen.“ Zusätzlich biete die neue APP vielfältige Präsentationsmöglichkeiten für touristische Anbieter in Rostock und Warnemünde, hob Fromm hervor. Hotel- und Gastronomiebetriebe und der Einzelhandel in der Hansestadt könnten auf der smartphone-gestützten Multimedia-Plattform ihre Angebote und Dienstleistungen exklusiv offerieren. Gegenwärtig seien die Entwickler von Rostock-APP dabei, alle relevanten touristischen Informationen aus der Hansestadt zu komplettieren und für das „iStadttor“ aufzubereiten.

Oberbürgermeister twittert und facebookt

Auf seiner eigenen Webseite zeigt Roland Methling, seit 2005 erster parteiloser Oberbürgermeister der Hansestadt, schon länger Flagge. Auf www.roland-methling.de stellt er sich vor, zieht Bilanz seiner bisherigen Amtszeit, veröffentlicht aktuelle Termine und beschreibt seine Vorstellungen, wie er Rostock in seiner zweiten Amtszeit auf Kurs halten und mit der Stadt weiter Fahrt aufnehmen will. Neuerdings lädt Roland Methling auch zu Facebook ein. Aktuell hier diskutiert: Ja darf ein Oberbürgermeister nun, oder darf er nicht – vom Werbeplakat für Rostocker Bier lächeln?
Und: Was ist dran am Wirbel um Mindestlohn für Wach- und Reinigungsleistungen bei Ausschreibungen der Stadt? Mag sein, dass sich Roland Methling für sein Engagement in den sozialen Netzwerken vom atemberaubenden Online-Wahlkampf in den USA im Jahr 2009 wenigstens etwas inspirieren ließ. Bis heute verfolgen in den USA mehrere Millionen Facebooker, was ihr Präsident Barack Obama hier so veröffentlicht – auf vieles reagieren sie und kommunizieren auf ihre Weise mit dem mächtigsten Mann der Welt. Sicher etwas vermessen, diesen Wahlkampf des Präsidenten mit dem Kampf ums Rostocker Rathaus zu vergleichen ... Zumal die Amerikaner bekanntlich ohnehin viel ungezwungener mit dem Medium Internet umgehen.

Und doch gibt es mindestens eine Gemeinsamkeit: Beide Politiker suchen den direkten Kontakt zu ihren Wählern auf kurzem, direkten Weg. Und Roland Methling nimmt sie sich tatsächlich täglich, die Zeit, um in seinem Profil zu schauen, was die Rostocker bewegt.

Es lohnt sich also, Fragen aufzuwerfen, nachzuhaken und herauszufinden, was Roland Methling darauf antwortet. Auch seine ersten Tweeds hinterließ der amtierende – und vielleicht auch der neue – Oberbürgermeister. Es gibt also jede Menge Möglichkeiten, den Kandidaten auf Herz und Nieren zu prüfen – und das ganz ohne den Besuch einer Wahlkampfveranstaltung, dafür aber ganz persönlich und bequem von überall aus.

Bei der Bahn ist wieder Fahrplanwechsel

Auf den Linien der DB Regio Nordost erwartet Sie ab 11.12.2011 aber grundsätzlich nichts Neues. Der Umfang des Verkehrsangebotes und die zeitlichen Lagen der Züge bleiben weitgehend unverändert.
Über eventuell geringe zeitliche Änderungen Ihrer Züge informieren sie sich bitte im Internet oder auf den Bahnhöfen …

Kleinere Veränderungen gibt es auf den folgenden Linien:

Auf der RE-Linie 1 wird freitags ein neuer Zug von Hamburg
(ab 12:53 Uhr) nach Schwerin fahren, um der Nachfrage gerecht zu werden, dafür entfällt ein Zug 7:36 Uhr ab Hamburg.
Auf der RB-Linie 12 wird es künftig stündliche Halte in Rostock-Kassebohm geben, möglich ist dies durch eine leichte Beschleunigung auf dem Streckenabschnitt Rostock – Rövershagen. Zwischen Rostock und Bad Doberan wird ein Zugpaar freitags – der Nachfrage angepasst – früher als bisher fahren.
Aufgrund veränderter Linienlaufwege südlich Berlins wird die bisherige Linienbezeichnung RE 4 geändert. Neu werden die Züge Wismar – Schwerin – Berlin unter RE-Linie 2 geführt, die kurzen Züge Wismar – Schwerin – Ludwigslust sowie der „Fliegende Schweriner“ werden der RE-Linie 7 zugeordnet. Veränderungen im Fahrplan wird es darüber hinaus ab 10. September 2012 geben, wenn auf der Strecke Berlin - Rostock drei Streckenabschnitte
für ca. 7 Monate gesperrt
werden, um den Ausbau der
Strecke für höhere Geschwindigkeiten (160 km/h) voranzutreiben. Hier wird es Ersatzbusse zwischen Neustrelitz und Oranienburg geben, zwischen Neu-strelitz und Rostock sind Umleiterzüge über Malchow – Karow vorgesehen und einzelne Umleiterzüge werden zwischen Rostock und Berlin über Schwerin fahren. Den aktuellen Streckennetzplan der DB Regio AG, Region Nordost finden Sie unter diesem Artikel.

TicketTipp: Mo.-Fr. Mecklenburg-Vorpommern-Ticket sowie Quer-durchs-Land-Ticket; Sa./So. Schönes-Wochenende-Ticket

Richtfest - Vorfreude auf das DARWINEUM wächst

Wirtschaftsminister, Oberbürgermeister und Zoodirektor bedanken sich bei den Bauarbeitern und Handwerkern

In einer Rekordzeit von nur vier Monate nach der Grundsteinlegung Anfang August wurde der Rohbau des DARWINEUM errichtet. „Das ist eine Glanzleistung der Bau- und Handwerksbetriebe“, sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe anlässlich des heutigen Richtfestes. Der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus hob hervor, dass bis auf Spezialanfertigungen vor allem Unternehmen der Region mit dem anspruchsvollen Zooneubau betraut worden sind. „60 bis 70 Prozent der Arbeiten werden von Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern ausgeführt“, so Glawe.

Der Wirtschaftsminister sowie Oberbürgermeister Roland Methling und Zoodirektor Udo Nagel nutzten das Richtfest, um sich bei den beteiligten Firmen und ihren Mitarbeitern für ihre bisherige Leistung zu bedanken. „Die Vorfreude auf das DARWINEUM als neues Aushängeschild für die Hansestadt Rostock wächst mit jedem Tag Baufortschritt“, sagte der Oberbürgermeister. „Die Eröffnung im kommenden Jahr wird ein großes Ereignis sowohl für die Rostocker als auch für unsere Gäste“, so Methling. „Es ist der enorme Einsatz zu würdigen, mit dem die Bauplanung in einem sehr ehrgeizigen Zeitrahmen bislang erfolgreich umgesetzt wurde“, betonte der Zoodirektor. „Gegenwärtig arbeiten rund 20 Firmen auf der Baustelle und der Eröffnungstermin August/September 2012 kann nach aktuellem Stand gehalten werden.“

Das größte Folienkissendach in M-V
Nach dem Richtfest werden die Bauarbeiten zügig fortgesetzt und die Dacharbeiten abgeschlossen. Eine Besonderheit ist das Folienkissendach. Mit einer Größe von über 3.000 m² ist es das größte Spezialdach dieser Art in Mecklenburg.-Vorpommern. Jeder der Dachträger aus Stahl auf der 75 mal 55 Meter großen Tropenhalle wiegt 15 Tonnen. Die mit Luft aufgepumpten Folienmodule lassen zu 100 Prozent das Licht und zu 98 Prozent die UV-Strahlung ins Innere scheinen, so dass nicht nur auf die Lampen, sondern auch auf eine sonst übliche künstliche Tag- und Nachtsimulation verzichtet werden kann. Keine Gefahr besteht bei starkem Schneefall, da das Folienkissendach selbstreinigend wirkt und selbst bei minus 10 bis 15 Grad Wärme abgibt. Das weitere Baugeschehen kann jederzeit über eine WebCam unter www.darwineum-zoo-rostock.de verfolgt werden.

Einzug der Tiere ab März
In Kürze beginnen die Ausbaugewerke mit der Ausgestaltung des Innenbereiches. Das umfasst beispielsweise die Versorgungsinfrastruktur, die Unterbringungsräume für die Tiere, aber auch die Felsengestaltung und Illusionsmalerei. „Bis Ende März soll die technische Ausrüstung soweit fortgeschritten sein, dass die ersten Aquarien und Terrarien eingerichtet werden können“, informierte Nagel.

Bereits im Frühjahr sollen die ersten Tiere ins DARWINEUM einziehen und sich an ihr neues Domizil gewöhnen. Die längste Eingewöhnungszeit mit mehr als sechs Monaten entfallen auf den Quallenkreisel und das Korallenriff. Im DARWINEUM wird künftig der größte Quallenkreisel in Deutschland zu bewundern sein. Das Korallenbecken ist 7,5 mal 2,5 mal 2,5 Meter groß und enthält eine Reihe von Korallenarten, wie Lederkorallen, Hornkorallen oder Scheibenanemonen, die unter anderen als Wiege der Evolution gelten. „Das Nachvollziehen an lebenden Tieren ist eines unserer Kernanliegen und auch Alleinstellungsmerkmal“, unterstrich der Zoodirektor. Anfang des kommenden Jahres beginnt dann der Aufbau der interaktiven Ausstellung. Das Fluten der 400 Meter langen Wassergräben im Außenbereich ist eines der letzten Arbeitsschritte vor der Eröffnung.

Die Vorbereitungen für das Eröffnungsjahr laufen auf Hochtouren. Auf Messen und Events soll überregional für das DARWINEUM geworben werden.


Im DARWINEUM werden die Besucher ab August 2012 auf eine spektakuläre Reise durch die Evolution entführt. In drei großen Ausstellungsbereichen sind mehr als 40 faszinierende Tierarten zu erleben. Die einzigartige Natur- und Wissenswelt auf 20.000 m2 verbindet Abenteuer, Umweltbildung und Wissenschaft. Zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken.


Weitere Informationen unter www.darwineum-zoo-rostock.de

Rostocker im Herzen

  • Das Bier dieser Stadt geht in die Offensive
  • Startschuss für Neuerungen und Aktivitäten

 

Rostock, 30. November 2011. Arbeitsreiche und spannende Monate liegen hinter der Hanseatischen Brauerei. In intensiver und sehr kreativer Arbeit wurden dabei die Weichen für die  Zukunft gestellt.

 

„In den vergangenen Wochen haben wir uns intensiv mit uns selbst – also mit unseren Marken und unserer Brauerei – beschäftigt. Wir haben alles, was wir tun, auf den Prüfstein gestellt“, so Brauerei-Geschäftsführer Wilfried Ott. „Die Premiere unseres mild-gehopften M&O zu Ehren der Brauereigründer Mahn & Ohlerich war nur der Anfang. Jetzt melden wir uns auch bei der Marke Rostocker mit neuem Selbstbewusstsein und großer Motivation, vor allem aber mit vielen Neuerungen ganz offensiv zurück.“

 

Rostocker Rathaus und Greif – Symbol für Stadt und Bier

Offensichtliches Zeichen für diese Aufbruchstimmung ist das neue Markenlogo: Als Botschafter ihrer Heimatstadt tragen die Rostocker Biere jetzt wieder mit Stolz das Rathaus der Hansestadt Rostock, den schreitenden Greif aus dem Rostocker Stadtwappen und die Farben Blau und Rot unübersehbar im Logo. Hinzu kommt das klare Bekenntnis zu Rostock: „Das Bier dieser Stadt seit 1878.“ heißt es künftig auf allen Etiketten.

 

„Die mit Leidenschaft gebrauten Biere der Hanseatischen Brauerei Rostock stehen in der  Tradition einer 750-jährigen Rostocker Braukultur. Keine andere Brauerei ist seit Generationen so eng mit Rostock und seinen Menschen verbunden. Denn ihr Bier wird seit Generationen von Rostockern für Rostocker im Herzen der Stadt gebraut“, weiß Peter Christian Gliem, der den Aufbruch „seiner“ Brauerei als Projektleiter begleitet hat und künftig als Geschäftsführer Marketing/PR agiert.


Unveränderte Rezeptur

Unverändert gut bleiben hingegen Rezeptur und Geschmack der Rostocker Biere. „Das konnten wir einfach nicht besser machen. Hier bleiben wir Bewährtem treu“, betont Wilfried Ott. Die beiden Sorten Rostocker Pils und Rostocker Export liefen mit den neuen Etiketten vergangenen Freitag (25.11.) erstmals über die Abfüllanlagen in der Doberaner Straße. Die ersten Flaschen werden bereits in dieser Woche ausgeliefert. Die drei weiteren Sorten – Rostocker Bock Dunkel, Rostocker Bock Hell und Rostocker Radler, wie unser Bier- Mischgetränk künftig heißt – folgen sukzessive.

 

Kommunikationsoffensive zeigt neues Selbstverständnis

Ab dem 13. Dezember startet die Hanseatische Brauerei Rostock zudem eine Kommunikationsoffensive in ihrer Heimatregion. Im ersten Schritt steht die neue Rostocker Optik im Mittelpunkt. „Mehr Rostock passt in keine Flasche!“ heißt es dann auf zahlreichen Plakaten. Schon eine Woche später zündet Rostocker die zweite Stufe der Kampagne, die das Typische von Marke und Menschen der Stadt in Wort und Bild perfekt verbindet.

 

Typisch Rostocker

Im Mittelpunkt stehen Menschen, die „Rostocker im Herzen“ sind, wie die gemeinsame Klammer der neuen Kampagne lautet. Ab dem 20. Dezember werden bekannte Gesichter der Hansestadt ihr ganz persönliches Bekenntnis zu Rostock und zu Rostocker abgeben. „Weil hier ein Handschlag was gilt“, ist für Oberbürgermeister Roland Methling typisch Rostock. „Weil hier machen vor meckern gilt“, findet Gerhard Lau vom Leuchtturmverein. Oder auch „Weil die Menschen hier nicht so eine Welle machen“, meint Surfer Hans Jensen. Fünf verschieden Motive sind zunächst geplant.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesen Rostockern sehr greifbar und sympathisch zeigen können, was diesen besonderen Menschenschlag ausmacht. Denn es sind vor allem die Rostocker, die unsere Stadt so unverwechselbar machen“, so Alexander Köthe aus dem Marketing, der die heimatverbundene, authentische  Bekennerkampagne maßgeblich begleitet hat. „Rostock ist Lebensqualität – und die lässt sich mit einem Bier von hier, einem Rostocker, genießen.“


„Rostocker Experten“

Neu ist auch, dass diese Kampagne das erste sichtbare Resultat der „Rostocker Experten“ ist. Dahinter verbirgt sich ein Team echter Rostocker wie Studierende oder Szenegastronomen, die ihrer Brauerei mit Gedanken und Ideen wichtige Anstöße geben. Das Motto „Rostocker im Herzen“ wird auch im Jahr 2012 über vielen weiteren Aktivitäten stehen, mit denen das Bier dieser Stadt ganz lebendig und lebensnah für Aufmerksamkeit sorgen wird. Mitten drin und dabei, so der Anspruch der Brauerei, die seit Generationen mit Rostock verbunden ist und dies mit großem Selbstverständnis auch künftig sein will.

 

Hanseatische Brauerei Rostock

Bier hat in Rostock eine lange Geschichte. Schon im Mittelalter stand Rostocker Bier für Qualität und Geschmack. Aus dieser 750-jährigen Brauereitradition ist die Hanseatische Brauerei Rostock hervorgegangen. Am 28. März 1878 gaben die Ingenieure Georg Mahn und Friedrich Ohlerich bekannt, dass sie die Julius Meyersche Bierbrauerei "käuflich übernommen" hatten. Nach einer wechselvollen Unternehmensgeschichte – geprägt von zwei Weltkriegen, der deutsch-deutschen Teilung und der Wiedervereinigung –  ist keine andere Brauerei so eng mit Rostock und seinen Menschen verbunden. Denn das Bier der Hanseatischen Brauerei wird seit Generationen von Rostockern für Rostocker im Herzen der Stadt gebraut.

 

Rostocker. Das Bier dieser Stadt seit 1878.

Als Botschafter ihrer Heimatstadt tragen die Rostocker Biere mit Stolz das Rathaus und den Greif aus dem Rostocker Stadtwappen im Logo – und im Herzen. Die mit Leidenschaft gebrauten Biere stehen in der Tradition einer 750-jährigen Rostocker Braukultur: Unter der Dachmarke Rostocker sind das feinherbe Rostocker Pils, das erfrischende Rostocker Radler, das malzaromatische Rostocker Export sowie die Spezialitäten Rostocker Bock Dunkel und Rostocker Bock Hell im Sortiment. Für die Gastronomie ist zudem das vollaromatische Rostocker Dunkel zu haben. Mehr Rostock passt in keine Flasche!

 

Rostock dynamisch und erfolgreich auf Wachstumskurs

Roland Methlings Bürgerbüro steht allen Rostockern offen

Mit Unterstützung des Wählerbündnisses „Unabhängige Bürger FÜR Rostock“ wird der amtierende und parteilose Oberbürgermeister Roland Methling zur Wiederwahl am Sonntag, dem 5. Februar 2012, in Rostock antreten. Gemeinsam mit dem Wählerbündnis hat der Rostocker heute sein Bürgerbüro eröffnet sowie seine inhaltlichen Schwerpunkte zur Zukunft der Hanse- und Universitätsstadt vorgestellt.

„Nach einem schwierigen Neuanfang vor sieben Jahren haben wir gemeinsam Rostock aus der Schuldenfalle befreit und wieder auf Kurs gebracht“, sagte Roland Methling anlässlich seines Wahlkampfauftaktes. „An diese für die Rostocker und die Hansestadt äußerst erfolgreichen sieben Jahre möchte ich auch in Zukunft anknüpfen.“

 

Das neu eröffnete Bürgerbüro im Friedhofsweg 45 gegenüber dem OSPA-Forum soll bis zur Wahlentscheidung allen Rostockern offen stehen, die sich über die Ziele und Inhalte Roland Methlings als Bewerber für das höchste Amt der Stadt informieren und mit ihm ins Gespräch kommen möchten.

 

Aus der Krise zur Herzschlagregion

Vor sieben Jahren stand Rostock am Rande der Zahlungsunfähigkeit, war gelähmt und praktisch handlungsunfähig. „Rostock hat in den letzten sieben Jahren eine unglaublich dynamische Entwicklung genommen. Allein in der Hansestadt sind seit 2005 rund 7.500 neue Arbeitsplätze entstanden. Gleichzeitig hat sich die Arbeitslosenquote von 19,5 auf 12,1 verringert“, machte Methling deutlich. Fast 80 Prozent aller wirtschaftlichen Neuansiedlungen des Landes der letzten Jahre fanden in der Region Rostock statt. „Rostock ist Herz und Motor von Mecklenburg-Vorpommern.“

 

Roland Methling: „Das ist kein Selbstläufer, sondern die professionelle Arbeit unserer Wirtschaftsförderung Rostock Business im Zusammenspiel mit der Verwaltung und den Ämtern. In der Konsequenz wird die Hansestadt entgegen dem allgemeinen Trend in den neuen Ländern immer attraktiver. Immer mehr Menschen wollen hier leben, arbeiten und studieren. In den letzten sieben Jahren ist die Stadt um rund 3.500 Neu-Rostocker gewachsen und 2007 haben wir die magische 200.000er Grenze wieder übersprungen.“

 

Neue Handlungsspielräume erschließen

Eines der entscheidenden Kernziele bleibt nach wie vor, durch einen weiteren gezielten Schuldenabbau neue Handlungsspielräume für die Stadt Rostock zu erschließen. Bis 2013 sollen alle Kitas und Kinderkrippen fertig saniert sein, bis 2015 alle kommunalen Schulen und Sporthallen. Zudem ist geplant, zunächst für die Innenstadt, dann schrittweise für weitere Stadtteile, kostenfreie WLAN-Hotspots einzurichten. „Der freie Zugang zum Internet an öffentlichen Plätzen gehört zu einer weltoffenen Touristen- und Hafenstadt“, so Methling. Die Stadt Rostock soll ferner aufgrund ihrer Wirtschaftskraft eine Vorreiterrolle bei der Einführung des kommunalen Mindestlohnes einnehmen.

 

Einen weiteren bedeutenden Schwerpunkt und komplexe Herausforderung für Rostock sieht der parteilose Oberbürgermeister in der Einstellung der Stadt auf den demografischen Wandel. „Ich möchte eine Fachkommission mit Experten der Universität und Sozialverbände einberufen, die neue Mehr-Generationen-Modelle für alle Lebensbereiche entwickelt und zur Umsetzung empfiehlt. Die älter werdende Gesellschaft wird auch unsere Stadt verändern. Jung und Alt sollen wieder stärker zusammenwachsen und voneinander profitieren.“

 

Bei der Gestaltung der Stadtviertel von der Mittelmole bis zum Stadthafen und darüber hinaus will der 57-Jährige die Bürger stärker einbinden. „Schon jetzt ist eine breite Bürgerbeteiligung bei öffentlichen Projekten vorgesehen. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass die Rostocker eine noch intensivere und frühzeitigere Einbindung wünschen. Da sollten wir den Mut haben, neue Wege zu gehen.“

Die beiden großen Jubiläen, „2018 – 800 Jahre Rostock“ sowie „2019 – 600 Jahre Universität“ sollen mit einer überregional ausstrahlenden Imagekampagne für eine traditionsreiche Hansestadt mit der ältesten Universität in Nordeuropa verbunden werden. „Ich hoffe dann auf einen breiten gesellschaftlichen Konsens für eine mögliche Umbenennung unserer Stadt in Hanse- und Universitätsstadt Rostock.“

 

Respektvoller Umgang im Wahlkampf
„Ich setze auf einen fairen Wahlkampf, der hart in der Sache, aber von gegenseitigem Respekt getragen sein sollte“, betonte Methling. „Konstruktiver Streit ist das Salz in einer gelebten und lebendigen Demokratie, das tut Rostock gut.“

Der Amtsinhaber kündigte an, sich bezüglich des Beginns der Plakatierung an alle Mitbewerber wenden zu wollen. „Wir stehen vor den Festtagen und diese spielen für die meisten Familien eine besondere Rolle. Ich möchte anregen, darauf Rücksicht zu nehmen und erst im neuen Jahr, also Anfang Januar mit der Plakatierung zu beginnen, damit die Feiertage nicht durch ein zuplakatiertes Stadtbild beeinträchtigt werden. Ich hoffe, damit bei möglichst vielen Kandidaten auf Verständnis und Zustimmung zu stoßen“, so Methling abschließend.

 

 

Anlage

Foto: Frank Neumann

Freiräume für unsere Kinder und Enkelkinder - bis zum 800. Stadtjubiläum 2018 will Roland Methling Rostock von der Schuldenlast befreien.

Auftaktmotiv

Drei Zahlen, die für sieben erfolgreiche Jahre sprechen. Rostock boomt, wächst und baut fleißig Schulden ab.

Wahlkampfticker

Schwerpunktziele und Vita in Kurzform

 

 

+++ Roland-Methling-Wahlkampfticker +++

 

+++ Cedric Jacobi leitet das Bürgerbüro von Roland Methling +++ kommt aus der Nähe von Pirmasens (Rheinland-Pfalz) +++ 25 Jahre +++ studiert an der Universität Rostock Politikwissenschaften und Alte Geschichte +++ ist zum Studium nach Rostock gekommen wegen der Stadt und dem Meer +++ in seiner Freizeit macht Cedric Jacobi Musik +++

 

+++ Internet und facebook auf www.roland-methling.de +++ Videoblog +++ Bilanz und Ziele ausführlich +++ OB einladen zum Hausbesuch +++ bald mehrsprachig +++ platt +++ vietnamesisch +++ russisch +++ Termine und mehr +++

 

+++ Straßenwahlkampf wird farbenfroh und unübersehbar, aber niemand muss frieren +++

 

+++ viele Unterstützer +++ mehr als 100 Menschen unterstützen Roland Methling +++ alle Altersklassen, alle Berufsgruppen +++ Wiederwähler wollen OB unterstützen +++

 

 

Zehn Zielschwerpunkte für Rostock - Hanse- und Universitätsstadt
am Wasser - modern, familienfreundlich und aktiv

 

Solide Haushaltspolitik
Abbau der Schulden bis zum 800. Stadtjubiläum von Rostock - im Jahr 2018 soll Rostock komplett schuldenfrei sein. Das ist bei konsequenter Haushaltsdisziplin ohne den Verkauf von kommunalem Eigentum zu schaffen.


Attraktive Arbeitsplätze

Professionelle Ansiedlungspolitik durch die Rostocker Wirtschaftsfördergesellschaft „Rostock Business“ fortsetzen; die internationale Werbung für Rostock verstärken. Sofortige Einführung des Mindestlohnes in der Hansestadt.


Bürgernahe Stadtentwicklung

Von der Mittelmole bis zum Stadthafen gibt es viel Potenzial für innovative Konzepte und eine moderne Stadt am Wasser. Daran soll die Bevölkerung schon im Vorfeld möglichst breit eingebunden und beteiligt werden.


Optimale Lernbedingungen

Bis 2013 sollen alle Kitas und Kinderkrippen fertig saniert sein, bis 2015 alle kommunalen Schulen und Sporthallen. Auch künftig gilt: Keine Kürzungen bei der Kinder- und Jugendarbeit in Rostock. Kostenfreie WLAN-Hotspots sind für alle Stadtteile vorgesehen.

 

Aktives Miteinander
Die Stadt Rostock muss sich intensiver auf den demografischen Wandel einstellen. Mehr-Generationen-Modelle sollen das gelebte Miteinander in einer älter werdenden Gesellschaft befördern. Jung und Alt sollen wieder stärker zusammenwachsen und voneinander profitieren.

 

Schöneres Rostock

Die letzten Schandflecke müssen beseitigt werden. Das betrifft z. B. die Anker-Immobilie, den Hornschen Hof, das Kleine Haus in der Eselföter Straße sowie die Brandruine am Mühlendamm und das Gelände rund um die Molkerei in der Neubrandenburger Straße.

 

Großes Theater
Zielsetzung ist ein neues Vierspartentheater am Wasser, das seinen Platz und seine Akzeptanz als herausragende Kulturinstitution der Stadt nachhaltig erfüllen kann. Eine größere Beachtung müssen die Freien Kulturträger finden.

 

Sportliche Stadt
Rostock ist und bleibt Sportstadt. Die sportliche Infrastruktur soll weiter ausgebaut und internationale Wettkämpfe nach Rostock geholt werden. Sowohl der Breitensport und die Vereinsarbeit als auch die Spitzenathleten sollen gezielt unterstützt werden.


Vernünftige Kooperationen

Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit den benachbarten Regionen, Hansestädten sowie internationalen Städtepartnerschaften. Die konkrete Zusammenarbeit mit dem Landkreis Rostock ist weiter auszubauen.


Strahlende Leuchttürme

Warnemünder Woche, Hanse Sail und künftig das DARWINEUM - die strahlenden Leuchttürme sind Bestandteil der Rostocker Identität und Anziehungskraft. Sie müssen ebenso wie die ausgezeichnete touristische Infrastruktur weiter entwickelt werden.

 

 

Roland Methling - Persönlich

¨       1954 in Tessin bei Rostock geboren, verheiratet mit Anne, drei erwachsene Kinder (Steffen, Annika und Torsten) und zwei Enkelkinder (Junis und Lya)

¨       1972-76 Uni Rostock - Studium Technische Kybernetik und Automatisierungstechnik

¨       1978-90 Arbeit im Seehafen Rostock

¨       seit 1990 Mitarbeiter der Hansestadt Rostock und Hanse-Sail-Manager

¨       seit 2005 erster parteiloser Oberbürgermeister Rostocks

 

 

 

 

Bürgerbüro Roland Methling

Leiter: Cedric Jacobi

Friedhofsweg 45, 18057 Rostock

( 0381-121 65 905

( 0160-973 555 99

Mail fuer-rostock@roland-methling.de
www.roland-methling.de

 

 

 

 

Aufruf in der aktuellen Kogge: Flagge zeigen für Hansa Rostock!

fc-hansa.de veröffentlicht für Sie vorab das Vorwort von Bernd Hofmann vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin:

Liebe Hansa-Fans, liebe Gäste,
mit Beginn meiner Amtszeit beim F.C. Hansa Rostock war meinen Vorstandskollegen und mir bewusst, welche Herausforderung wir annehmen werden und mit welch großer Verantwortung diese einhergeht.
Die Hansa-Fans, die wir zur heutigen Partie in der DKB-Arena gegen den 1. FC Union Berlin genauso begrüßen wie unsere Gäste aus Berlin und die Delegation der Unparteiischen, sind stolz auf ihren Traditionsverein, sie atmen weiß-blau. Auch ich wurde von Beginn an vom „Hansa-Fieber“ infiziert.
So krempelten wir alle die Ärmel hoch, denn es gab viel zu tun: Es galt unseren F.C.H. in kürzester Zeit sportlich wieder auf die Beine zu bringen und dabei die schon knappen wirtschaftlichen Möglichkeiten weiter zu beschneiden, um den Verein finanziell zu stabilisieren.
Während dieser Zeit habe ich sehr viel über die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern gelernt. Die Treue, Loyalität und Begeisterungsfähigkeit unserer Anhänger hat Stefan „Paule“ Beinlich, Sigrid Keler, Dr. Peter Zeggel und mir gezeigt: „Ja, wir können tatsächlich GEMEINSAM neu anfangen!“
Mit dem emotionalen Aufstieg in die 2. Bundesliga wurde unser Eindruck bekräftigt
Doch leider hat uns die Gegenwart eingeholt. Am vergangenen Wochenende, beim Heimspiel gegen den FC St. Pauli, bot sich ganz Deutschland ein Bild, welches wir alle so nicht für möglich gehalten haben.
Es ist nicht hinzunehmen, dass Einzeltäter beider Fanlager ein Fußballspiel für ihre Zwecke missbrauchen und abscheuliche Straftaten begehen. Menschen mit Feuerwerkskörpern zu beschießen ist menschenverachtend und abstoßend.
Die Reaktion aus dem Affekt, vor allem der Zuschauer abseits des Geschehens, hat uns dabei allerdings schlicht sprachlos und traurig gemacht.
Wir haben Hansa-Fans als empathische, emotionale aber stets faire Zuschauer kennengelernt, die sich auf die Unterstützung unserer Mannschaft fokussieren.
Gerade in der anstehenden Adventszeit richte ich deshalb meine Bitte an Sie: Wir sollten uns wieder auf gesellschaftliche Normen und Werte besinnen, um für unsere Mitmenschen und jungen Hansa-Fans ein gutes Vorbild zu sein! Lassen Sie uns mit gutem Beispiel vorangehen und aktiv diesem beklemmenden Sittenverfall sofort Einhalt gebieten! Dazu bedarf es einer großen Portion Eigeninitiative, Mut und Entschlossenheit!
Wir sollten reflektieren und aus unseren Fehlern lernen. Weshalb besuchen wir die DKB-Arena? Weil wir langfristig erstklassigen Fußball in Rostock sehen und deshalb unsere Mannschaft lautstark, bedingungslos und fair unterstützen wollen!
Hansa UND Rostock sind weit besser als das Bild, welches wir in der Vergangenheit abgegeben haben.
Gehen wir es gemeinsam an und treten den Beweis gleich heute an!

Bernd Hofmann
Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock

Oberbürgermeister will Mindestlohn für Rostock durchsetzen

Oberbürgermeister Roland Methling unterstützt die Einführung eines Mindestlohnes von 8,50 Euro auch auf kommunaler Ebene. Auf Anfrage bestätigt die Pressestelle, dass der OB in seiner Dienstberatung am 17. Oktober 2011 festgelegt hat, dass noch in diesem Jahr in einem ersten Schritt für Teilbereiche der Mindestlohn von 8,50 Euro gezahlt und bestehende Verträge nachgebessert werden sollen. „Die Hansestadt Rostock wird noch in diesem Jahr bei ihren Vertragspartnern für Reinigungsdienstleistungen und Wachdienste auf die Einhaltung von Mindestlöhnen dringen. Dazu habe ich jetzt einen entsprechenden Auftrag an die zuständige kommissarische Senatorin ausgelöst. Ich rechne mit einem ersten Vorschlag bis Ende nächster Woche“, so Oberbürgermeister Roland Methling. „Dies betrifft das Rathaus, aber auch andere Verwaltungsstandorte und kommunale Einrichtungen wie die Schulen und Museen. Natürlich bedeutet das eine Mehrbelastung für den städtischen Haushalt.“

In einem zweiten Schritt sollten im ersten Halbjahr 2012 Regularien für Auftragsvergaben erarbeitet werden, die die Einhaltung von Mindestlöhnen nicht nur bei der Verwaltung, sondern auch in kommunalen Unternehmen gewährleisten. „Natürlich kostet das Geld. Aber dies hat auch etwas mit Glaubwürdigkeit, mit Menschenwürde und mit Lebensqualität zu tun. Wer in Vollzeit einer versicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht, muss mit dem Einkommen ein würdiges Leben ohne notwendige Zuschüsse des Staates führen können. Wir dürfen es nicht zulassen, dass geringe Löhne auf Dauer ein Marketing-Argument für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern sind, und uns andererseits über Abwanderung beklagen.“

Gegner für Warnowtunnelchef gesucht

„Rostocks Bürger kämpfen für Rostocks Kinder“

 Am 17. Dezember findet in der Scandlines Arena in Rostock das außergewöhnlichste Kampfsportevent des Jahres statt. Prominente Bürger Rostocks aus dem Bereich der Wirtschaft, des Sports, der Medien und der Politik steigen zwischen die Ringseile, um für Kinder etwas zu tun.

Der 5-stellige Erlös soll für bedürftige Kinderprojekte in Rostock eingesetzt werden. Bei den Sportlern steigen Schwimmstar Thomas Rupprath, Ringer Christian Nützmann, Turmspringer Frank Sander, die Footballer Heiko Pawils und Martias Martinetz, Johannes Wolfgramm und Andreas Bahr von den Dierkower Elchen, Basketballer Christian Stecher, Tobias Mund von den Piranhas, Christian Chiupka von den Nasenbären und Florian Zemlin vom HC Empor ins Ringquadrat. Im Politikerfight duellieren sich die FDP und SPD. Auch die Medien boxen aktiv mit. Sylvio Kaszmarek von TV Rostock trifft auf Daniel Stohl von dem Stadtmagazin Piste. Bei den Firmenfights treten stellvertretend für Ihre Firmen Mitarbeiter und Chefs an. Mit dabei sind Krüll Motor Company, Eurawasser, Meyerbeer Coffee, Straßenbau Wahl, Travag, Malermeister Zille, Giebners Humboldt, Bausanierung Henning und die Warnoquerung. Für den Warnowtunnelchef Matthias Herrmann wird dringend noch ein Gegner gesucht.

Der 45-Jährige trainiert seit 4 Wochen. Der Gegner sollte circa 45 Jahre sein und circa 85 Kilo auf die Waage bringen. Natürlich werden alle Kandidaten auf den 17. Dezember vorbereitet. Ein professionelles Trainerteam trainiert alle Benefiz-Boxer im erfolgreichen Allround Sport Gym.

Wer Interesse hat, gegen Matthias Herrmann anzutreten, kann sich bei der Firma BM Event GmbH unter 0381-817 26 18
oder info@bm-event.de bewerben.

Mit Rostocks schönstem Ausblick: 250 neue Wohnungen der wiro

 Mit der Erschließung ihrer Grundstücke auf der Holzhalbinsel setzte die WIRO im Jahr 2007 den Grundstein für ein neues Quartier am östlichen Tor zur Hansestadt. Jetzt plant das kommunale Wohnungsunternehmen, in Rostocks bester Lage selbst moderne Mietwohnungen zu bauen. 

 Auf der Nordwestspitze der Holzhalbinsel sollen bis 2014 neue Mietwohnungen entstehen. „Der zukünftige Wohnstandort in bester Wasserlage umfasst ungefähr 20.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche für 250 Wohnungen“, erklärt Ralf Zimlich, Vorsitzender der WIRO-Geschäftsführung. Insgesamt drei Würfel, ein markantes Solitairgebäude und ein U-förmig gereihtes Wohnensemble mit aufgesetztem Staffelgeschoss sollen zukünftig städtebaulich positive Akzente setzen.

„Dazu gehören ausschließlich Appartements und Maisonettewohnungen in Westlage mit Flächen zwischen 65 und 140 Quadratmetern. Jede Wohnung bietet einen ebenso einmaligen wie attraktiven Wasserblick in Richtung Silohalbinsel, Gehlsdorf und auf die Warnow.“
Die städtebauliche Gestaltung der Gebäude wurde in gemeinsamer Arbeit des Rostocker Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft mit der WIRO entwickelt. Amtsleiter Ralph Müller: „Standorte am Wasser sind immer etwas Besonderes. Die Holzhalbinsel liegt naturnah am grünen Warnowufer, gleichzeitig im historischen Umfeld zur östlichen Altstadt und direkt am Eingang zur Stadt. Sie wird eine Visitenkarte für Rostock.“ Stadt und WIRO seien sich darüber einig, in diesem Prozess mit größter Transparenz vorzugehen, damit das Projekt für Rostock ein Erfolg wird.

Beste Lage für
zukunftsweisende Investition

„Cirka 25 Millionen Euro sind ein riesiges Investitionsvolumen, aber eine bessere Lage für eine zukunftsweisende Kapitalanlage in den Eigenbestand gibt es in Rostock nicht“, so der WIRO-Geschäftsführer zu den Kosten und Zielen des Bauvorhabens.
Mit rund 200.000 Einwohnern ist die Hansestadt Rostock die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns. Es gibt wieder wachsende Einwohnerzahlen. Das Interesse an Mietwohnungen steigt. Der Leerstand in den 36.000 WIRO-Wohnungen liegt bei derzeit 1,9 Prozent. „Insbesondere im Innenstadtbereich fehlt es an Angeboten.

Nur mit neuen Wohnungen lässt sich die hohe Nachfrage entlasten“, so Ralf Zimlich. Und tatsächlich: Seit Bekanntgabe der Bebauungspläne gibt es bereits 129 Reservierungsanfragen. Schon 2010 signalisierte das Rostocker Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaft seine Zustimmung zu den Planungsvorhaben. Im September 2011 ist die Entscheidung für die B-Plan-Änderung gefallen.
Baurecht für die neuen 250 Mietwohnungen könnte es im zweiten Halbjahr 2012 geben.

 

Eishalle Rostock-Getränke mitbringen erlaubt oder verboten?

In letzter Zeit gab es vermehrt öffentliche Diskussionen zum Mitbringen von Flaschen und Getränken in die Eishalle Rostock durch die Besucher des öffentlichen Eislaufens. HRO-live hat nachgehakt und befragte dazu Klaus Kasparek, den Geschäftsführer der Betreibergesellschaft ICE marketing GmbH.

HRO-live: Wie lange sind Sie schon verantwortlich für das öffentliche Eislaufen?
Klaus Kasparek: Wir machen das seit 1993, also seit 17 Jahren. Im Frühjahr dieses Jahres wurde der Betreibervertrag neu ausgeschrieben und die ICE hat wieder den Zuschlag erhalten.

HRO-live: Und, ist die Mitnahme von Getränken nun gestattet oder nicht?
Klaus Kasparek: Das Mitbringen von Getränken ist nicht gestattet. Dies regelt die Benutzungssordnung zum öffentlichen Eislaufen* eindeutig und dies bereits seit 1993.

HRO-live: Wird das auch kontrolliert?
Klaus Kasparek: Selbstverständlich, seit 1993. Bisher je nach Notwendigkeit an zehn bis 20 Tagen in der Saison.

HRO-live: Bürgerschaftsmitglied Sybille Bachmann hat Sie nach uns vorliegendem Medienbericht vom 28.9. aufgefordert, die Kontrollen einzustellen.
Klaus Kasparek: Das ist Quatsch. Frau Bachmann hat nie mit uns gesprochen oder uns geschrieben. Der Artikel ist mir bekannt, dort fordert Sie auch, dass Kontrollen nach Alkohol selbstverständlich fortgesetzt werden sollen. Wie soll das denn gehen, sollen die Ordner die mitgebrachten Getränke probieren?

HRO-live: Frau Bachmann hat noch einmal nachgelegt und öffentlich mitgeteilt, dass das Mitbringen von Getränken erlaubt sei, da dies auf der Hallenordnung der HRO*, die Vertragsbestandteil Ihres Betreibervertrages ist, beruht.
Klaus Kasparek: In der Hallenordnung steht nicht, dass das Mitbringen von Getränken erlaubt ist. Selbstverständlich halten wir uns an diese Hallenordnung, sie regelt aber nicht umfassend den Nutzerbetrieb beim öffentlichen Eislaufen, dies tut die schon erwähnte Benutzungsordung.

HRO-live: Frau Bachmann behauptet aber, dass sie eine solche Benutzungsordnung gar nicht hätten aufstellen dürfen und das so im Betreibervertrag steht.
Klaus Kasparek: Das zeugt leider von völliger Inkompetenz. Was mich verwundert, da Frau Bachmann den Betreibervertrag als Mitglied des Hauptausschusses geprüft hat und, wie ich hörte, auf Ihren Wunsch mehrere Änderungen vorgenommen wurden. Eigentlich sollte Sie wissen, was da drin steht. Unter anderem hat die HRO dort an die ICE die alleinige Haftung für Schäden aus Verletzungen der Verkehrssicherungspflichten übertragen und die Einhaltung der Versammlungsstättenverordnung MV verlangt.

HRO-live: Und das heißt?
Klaus Kasparek: Das ICE nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet ist, ein Sicherheitskonzept zu entwickeln und eine Benutzungsordnung zum öffentlichen Eislaufen aufzustellen und durchzusetzen. Diese dient der Ordnung und Sicherheit der Eishalle Rostock und ihrer Besucher. Die Hallenordnung der Hansestadt regelt dies nicht, muss sie aber auch nicht, da dies vertraglich anders bestimmt ist. Einige Beispiele für ergänzende Verbote, die zu hohe Sicherheitsrisiken für den Besucher darstellen und in der Benutzugsordnung zusätzlich geregelt sind, betreffen u.a. das Betreten der Eisfläche während der Eisbereitung, Mitnahme von Eisschnelllaufschuhen oder Eishockeyschlägern auf die Eisfläche, das Rauchen oder das Einhalten der allgemeinen Laufrichtung. Oder eben auch das Mitbringen von Getränken.

HRO-live: Was gibt es für ein Sicherheitsrisiko bei der Mitnahme von Getränken?
Klaus Kasparek: Diese Getränkediskussion verstehe ich eigentlich gar nicht. In den meisten Eishallen ist das Mitbringen von Getränken nicht gestattet. Wie auch in den meisten anderen Versammlungsstätten in Deutschland, ob das nun Kinos, Kinderspielwelten, Stadthallen oder Stadien sind. Aber zur Sache: Die Alkoholproblematik bei gemischten Getränken habe ich ja bereits angesprochen, das ist unmöglich zu kontrollieren. Glasflaschen und deren Scherben auf der Eisfläche sind ebenfalls ein brisantes Thema, da Schlittschuhläufer öfter hinfallen. Und letztendlich kann man Flaschen auch prima als Wurfgeschoss verwenden, das ist der Grund, warum sie in den meisten Versammlungsstätten verboten sind. Letztendlich liegt das im Ermessen des jeweiligen Betreibers, denn dieser muss ja auch für die Konsequenzen gerade stehen. Uns ist das Sicherheitsrisiko halt zu hoch. Von den Reinigungs- und Müllentsorgungskosten mal abgesehen. Wir selbst verkaufen auch keine Flaschen in der Eishalle, sondern schenken in Bechern aus.

HRO-live: Aber was ist mit den Vereinssportlern, Kindern und Jugendlichen, die in der Eishalle trainieren. Das betrifft ja Eishockey, Short Track, Eiskunstlauf.... Frau Bachmann befürchtet, die würden verdursten.
Klaus Kasparek: Selbstverständlich dürfen die Sportler ihre Getränke mitbringen. Ganz im Gegenteil, wir unterstützen beispielsweise den Eishockeyclub seit vielen Jahren mit über 6.000 alkoholfreien Gratisgetränken für seine Sportler pro Saison. Das Training ist aber auch keine öffentliche Veranstaltung und ICE ist da nicht für die Sicherheit verantwortlich.

HRO-live: Frau Bachmann hat in ihrer Position als Fraktionsvorsitzende am 21.10. auch behauptet, dass Eltern ihr berichtet hätten, dass das Personal am Einlass angetrunken gewesen sei und den Kindern Angst gemacht hat. Was ist da dran?
Klaus Kasparek: Nichts, das ist eine infame Unterstellung. Wir haben Frau Bachmann schriftlich aufgefordert, uns die Personen, die dieses angeblich berichtet hätten, zu benennen und werden diese Geschichte dann straf- und zivilrechtlich verfolgen. Der Einlass und Kartenverkauf werden durch meine Lebensgefährtin und drei weitere Mitarbeiter getätigt. Keiner von Ihnen war jemals angetrunken, als sie dort Karten verkauft haben. Die Kontrollen werden von einem professionellen Sicherheitsdienst durchgeführt, der u.a. auch diverse Elektronikgroßmärkte überwacht. Auch hier kann ich das zu 100 Prozent ausschließen. Und Kindern Angst machen? Das ist der allergrößte Unsinn, das sind doch unsere Kunden!

HRO-live: Letzte Woche berichtete der Warnowkurier zum Thema und unterstellte, dass Sie die Getränkemitnahme nur verbieten, weil Sie mehr Umsatz machen wollen.
Klaus Kasparek: Die Pressemitteilung zu diesem Artikel stammt auf Nachfrage beim Chefredakteur des WK ebenfalls von Frau Bachmann. Aber zur Frage: Die Securityfirma, die die Kontrollen durchführt, kostet uns mehr, als was wir dadurch mehr Getränkeumsatz machen. Und Umsatz ist ja nicht Gewinn. Das stimmt also nicht.

HRO-live: Was sagen Sie zu dem öffentlichen Aufruf von Frau Bachmann, dass die Besucher ihre Getränke jetzt mitbringen sollen?
Klaus Kasparek: Es erschreckt mich zutiefst, dass eine Politikerin derart verantwortungslos handelt und damit, anscheinend sogar vorsätzlich, die Sicherheit und Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und natürlich auch Erwachsenen aufs Spiel setzt. Von einem Politiker erwarte ich, dass er nicht mit billiger Polemik auf Wählerstimmenfang geht, sondern sich zunächst über die Sachlage informiert und dann seriös mit den Verantwortlichen spricht, um eine Lösung herbei zu führen.


HROlive – kommentiert

Gefährliches Glatteis
Dr. Sybille Bachmann sitzt in der Bürgerschaft und treibt jede Woche ein neues vermeintliches Skandälchen durch die Stadt. In der Regel schaut die Bürgerschaft auch amüsiert zu, wenn sie sich einmal mehr zum obersten Moralapostel von Rostock aufschwingt. Die Abteilung „Agitation und Propaganda“ beherrscht Bachmann immer noch perfekt. Gelernt ist gelernt. Dass die Wahrheit meistens auf der Strecke bleibt und Kollateralschäden in Kauf genommen werden, was soll‘s?

Ihre letzte Attacke gefährdet jedoch die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn ein Kind in Scherben fällt? Frau Bachmann vielleicht? Nein, der Betreiber. Und der nimmt seine Zuständigkeit ernst. Bachmann begibt sich mit ihrer Profilierungssucht auf ein gefährliches Glatteis. Und das ist einfach nur verantwortungslos.

*

Auszug aus der Benutzungsordnung
der Eissporthalle Rostock

Hallenordnung Eishalle

Rostock boomt und wächst rasant

HRO.live: Herr Methling, Sie sind der erste parteilose Oberbürgermeister in Rostock. Können Sie sich noch an Ihren Start vor sieben Jahren erinnern?
Roland Methling: Ja, Rostock befand sich in einer schwierigen Lage mit dramatischer Verschuldung, die Parteien waren zerstritten und die Situation war sehr imageschädigend für Rostock. Auch deshalb haben sich die Rostocker für einen Neuanfang entschieden. Jetzt streiten wir um die Sache, um konkrete Projekte und das tut Rostock gut.

HRO.live: Kann denn ein Parteiloser überhaupt etwas erreichen?
Roland Methling: Rund 44 Prozent der Bürgermeister in Deutschland sind parteilos, das ist inzwischen ein Erfolgsmodell, auch im Ausland. Es gibt in Rostock viele konstruktive Kräfte in der Bürgerschaft und in den Parteien, das möchte ich ausdrücklich betonen. Trotzdem waren die Widerstände gegen den dringend notwendigen Schuldenabbau enorm. Die Parteien haben Schulden in Höhe von 220 Millionen angehäuft, obwohl gleichzeitig Anteile kommunaler Unternehmen im Wert vom mehr als 100 Millionen Euro verkauft wurden. Das war eine fahrlässige Politik gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern, die der Stadt die Luft zum Atmen genommen hat. Es wäre wünschenswert, wenn sich die Parteien der Verantwortung zum Schuldenabbau stärker stellen würden. Ich jedenfalls investiere das Geld der Steuerzahler lieber in Kitas und Schulen und unsere gemeinsame Zukunft als in Kreditzinsen.

HRO.live: Es gibt viel Gegenwind gegen Sie aus den Reihen der Parteien...
Roland Methling: Das ist ja normal, weil die Parteien lieber selbst einen Oberbürgermeister stellen möchten. Ich verstehe mich aber als ein Bürgermeister für die Bürger und nicht für die Parteien. Mich interessiert nur, was für die Stadt und die hier lebenden Menschen gut ist.
HRO.live: Wie sieht Ihre persönliche Bilanz für Rostock aus?
Roland Methling: Rostock gehört wieder zu den am dynamischsten wachsenden Städten Deutschlands. Rostock boomt und wächst rasant, ist Herz und Motor des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Immer mehr Menschen wollen hier leben, arbeiten und studieren. Im Jahr 2008 haben wir wieder die magische 200.000er Marke überschritten und nehmen weiter an Einwohnern zu. Entgegen dem Trend übrigens. Darüber hinaus entstehen neue attraktive Arbeitsplätze, ca. 500 jährlich. Rostock hat eine tolle Entwicklung genommen und darum werden wir auch beneidet.

HRO.live: Wo sehen Sie da Ihren Anteil?
Roland Methling: Gemeinsam mit der Verwaltung in einer höchsteffektiven Wirtschaftsförderung. Die meisten Ansiedelungen des Landes erfolgen in Rostock, ich nenne hier mal stellvertretend für viele IKEA, die Erweiterungen bei Liebherr, Caterpillar, das Leibniz-Katalyse-Institut, das KTC. Viele ärgerliche Schandflecken in allen Stadtteilen sind beseitigt, Rostock ist schöner geworden. Wir sind neue Wege in der Kulturförderung gegangen, die Kunsthalle lebt wieder, eine große Musikschule entsteht mitten in der Stadt, der Barocksaal wurde wieder eröffnet. Außerdem sprechen mich viele Bürger direkt an, wenn sie Ideen haben oder ihnen was auf der Seele brennt. So kann ich schneller reagieren und etwas bewegen.

HRO.live: Wo sehen Sie noch offene Baustellen?
Roland Methling: In einer Stadt wie Rostock gibt es immer viele Herausforderungen auf einmal. An erster Stelle steht der weitere Schuldenabbau, damit wir gemeinsam wieder mehr Gestaltungsspielraum für Rostock bekommen, für Investitionen in unsere Zukunft und für alle Generationen. Ein modernes Theater, die Gestaltung der Mittelmole und die Entwicklung des Stadthafens stehen ganz oben auf der Prioritätenliste, aber auch ein hohes Niveau in der sozialen Sport- und Jugendförderung liegen mir am Herzen und die weitere Entwicklung der Stadtteile als lebenswerte und saubere Wohnorte. Wir wollen die Arbeitslosigkeit weiter senken und bei der Durchsetzung des Mindestlohnes eine Vorreiterrolle im Land übernehmen.

HRO.live: Noch ein Wort zu Ihren Gegenkandidaten zur Wahl...?
Roland Methling: Ich habe hohen Respekt vor allen Mitbewerbern. Ich hoffe auf einen fairen Wahlkampf, weil dieser auch eine Visitenkarte für die erfolgreichste Stadt im Land ist. Ich freue mich auf den Wahlkampf.



HRO.live: Vielen Dank für das Gespräch.

VERKEHRSÜBERWACHUNG IN ROSTOCK MIT DEM "POLISCAN SPEED-TOWER"

Bußgeldbescheide wegen Geschwindigkeitsüberschreitung beruhen bundesweit immer häufiger auf einer Messung mit dem System PoliScan Speed des Herstellers Vitronic. Die messenden Behörden schaffen PoliScan Speed gerne an, denn der Blitzer ermöglicht eine mehrspurige Fahrbahnüberwachung und somit höhere Einnahmen. Auch Rostock sowie der Landkreis Rostock haben nunmehr einige von diesen neuen „Wunderwaffen“ angeschafft. PoliScan Speed gibt es als mobiles als auch als stationäres System. Letztgenannte Blitzer sind vor allem als „PoliScan Speed Tower“ bekannt, wie nunmehr drei in Rostock installiert wurden. Im Zentrum der Urteile und Aufsätze zu PoliScan Speed steht dabei die Frage der Zuverlässigkeit der Messung, speziell die Zuverlässigkeit der Messwertbildung. Die Rechtsprechung geht inzwischen davon aus, dass PoliScan Speed ein standardisiertes Messverfahren im Sinne der BGH-Rechtsprechung ist, d.h., dass bei ordnungsgemäßer Anwendung von fehlerfreien Ergebnissen einer Messung mit PoliScan Speed auszugehen ist.
Diese Rechtsfigur des standardisierten Messverfahren führt für betroffene Autofahrer praktisch zu einer Umkehr der Beweislast. Der Betroffene muss unter Beweis stellen, dass PoliScan Speed bei der Messung nicht gemäß der Gebrauchsanweisung angewendet wurde oder dass wegen sonstiger konkreter Umstände ein Fehler im System vorlag, aufgrund dessen eine Falschmessung nicht auszuschließen war.
In Aufsätzen und Gutachten wird vor allem problematisiert, dass bei PoliScan Speed das Messfoto erst ca. 50 m hinter der Messstelle entsteht und Unklarheiten bei zwischenzeitlichem Abbremsen auftreten können. Zudem haben empirische Untersuchungen gezeigt, dass es in bestimmten Geschwindigkeitsbereichen von vorneherein Messungenauigkeiten bzw. Zuordnungsschwierigkeiten des Messwertes geben kann.
Problematik der korrekten Messwertzuordnung
Das Poliscan Speed misst die mittlere Geschwindigkeit eines Fahrzeugs innerhalb eines bis zu 30 m langen Bereichs. Dieser Bereich liegt 20 m bis 50 m vor dem Messgerät. Wo innerhalb des maximal 30 m langen Messbereichs die Geschwindigkeitsmessung erfolgt ist dabei nicht bekannt. Der überwiegende Teil dieses Bereichs ist auf dem Messfoto zudem nicht abgebildet. Bei der Berechnung der Fotoauslöseverzögerung geht PoliScan Speed davon aus, dass das Fahrzeug ab dem Ende der Geschwindigkeitsmesswertbildung bis zum Auslösen des Fotos seine Geschwindigkeit nicht mehr ändert und auch die Fahrtrichtung beibgehält.
In Höhe des Auswertpunktes wird ein sog. Auswertrahmen in das Messfoto eingeblendet.
Im Idealfall liegt der Auswertrahmen (bei Frontmessung) auf der Vorderfront des Fahrzeugs, das gemessen wurde bzw. bei Heckmessung auf der Rückfront. Jedoch nur wenn der Auswertrahmen korrekt aufliegt, stellt dies ein Indiz für eine zutreffende gemessene Geschwindigkeit des abgebildeten Fahrzeugs dar.
Die Gebrauchsanweisung des Geräteherstellers Vitronic äußert sich zum Auswertrahmen wie folgt: „Dieser zeigt einen perspektivisch im Bereich der Fahrzeugfront eingefügten rechteckigen Bereich mit 1 m Höhe; seine Breite entspricht dem Bereich auf der Fahrzeugfront, von welchem Messwerte übernommen wurden. Innerhalb des Rahmens müssen sich ein Vorderrad (bei Frontmessung) bzw. ein Hinterrad (bei Heckmessung) und/oder das Kennzeichen eines Fahrzeugs, zumindest teilweise befinden. Weitere Verkehrsteilnehmer , die sich auf der gleichen oder einer benachbarten Fahrspur in gleicher Fahrtrichtung bewegen, dürfen innerhalb des Rahmens nicht zu sehen sein. Außerdem muss sich die Unterseite des Rahmens unterhalb der Räder befinden. Andernfalls muss das Bild als Beweismittel verworfen werden.“
Bei Messungen niedriger Geschwindigkeiten wie z.B. bei Geschwindigkeitsüberwachung in 30 km/h-Zonen kann es aufgrund von Brems- oder Beschleunigungsvorgängen oder wegen eines Fahrstreifenwechsels zu einer deutlich falschen Positionierung des Auswertrahmens kommen.
Im August 2010 wurde vom Gutachter Dr. Löhle bei zwei Messungen mit PoliScan Speed Geräten jedoch auch festgestellt, dass es bei Autobahngeschwindigkeiten auf gerader Strecke mit Einzelfahrzeugen zu einer gravierend falschen Positionierung des Auswertrahmens gekommen war, die wegen der bei hoher Geschwindigkeit kurzen Zeitspanne zwischen dem Ende der Geschwindigkeitsmesswertbildung und dem Fotoauslösepunkt nicht mit Bremsen, Beschleunigen oder Fahrstreifenwechsel erklärt werden konnte.
Gerätehersteller räumt Fehlerquote ein
Die Herstellerfirma Vitronic hat angesichts dieser falschen Positionierung daraufhin eingeräumt, dass es bei den Softwareversionen 1.5.3 und 1.5.4, die vor der neu entwickelten, mit Nachtragszulassung der PTB Braunschweig am 21.7.2010, zugelassenen Softwareversion 1.5.5, zum Einsatz kamen, in 1 – 2 % der Fälle zu Bildauslösungen mit Verzögerungen von bis zu 0,10 – 0,15 sec kommen kann. Problematisch ist, dass in solchen Fällen der Auswertrahmen auf dem ausgelösten Messfoto auf der Vorderfront eines Fahrzeugs auf dem benachbarten Fahrstreifen liegen kann.
Die Herstellerfirma Vitronic verweist in diesem Zusammenhang gerne auf die Möglichkeit der Plausibilitätskontrolle über die näherungsweise Bestimmung der Fahrzeuggeschwindigkeit aus dem Bild einer CCD-Kamera auf der Basis des Smeareffekts.
Löhle erteilt dieser Möglichkeit jedoch eine Absage indem er auf Untersuchungen verweist, wonach die Berechnung von Geschwindigkeiten eines Fahrzeugs auf der Basis des Smear-Effekts erheblichen Toleranzen unterliegen könne.
Unverwertbarkeit von Bildern mit mehreren Fahrzeugen gefordert
Der Gutachter Löhle fordert daher Messfotos mit PoliScan Speed, Softwareversionen 1.5.3 und 1.5.4. vorsorglich immer dann nicht auszuwerten, wenn zwei oder mehrere Fahrzeuge derselben Fahrtrichtung darauf zu sehen sind – auch wenn der Auswerterahmen nur auf Teilen eines der Fahrzeuge aufliegt und eine korrekte perspektivische Höhe aufweist.
Es bleibt abzuwarten wie die Rostocker Gerichte mit diesem neuen Messverfahren umgehen werden und die Zeiten für uns Autofahrer werden damit sicher nicht einfacher.

 

Kerzenhalter für das Rostocker Hospiz

Anfang November 2011 wird das Hospiz am Klinikum Südstadt Rostock einen
Kerzenhalter, der bestens als Geschenk in der kommenden Advents- und
Weihnachtszeit geeignet ist, anbieten.

Die bekannte Rostocker Keramikerin Christiane Lamberz hat exklusiv für
das Rostocker Hospiz einen Kerzenhalter gestaltet, der zur Zeit in
limitierter Auflage gefertigt wird. Jede Keramik ist ein Unikat und
handgearbeitet. Die Kerzenhalter sind für Haushaltskerze aber auch für
Teelichter nutzbar. Am Rand weisen sie mit einem Schriftzug auf das
Anliegen der Hospize hin: "Den Tagen mehr leben".
Ein Muster ist als Bild dieser mail angefügt.

90 % der von den Kassen anerkannten Kosten des Hospizaufenthaltes eines
Bewohners erstatten die Kranken- und Pflegekassen,10 % dieser Kosten und
alle darüber hinaus anfallenden Kosten muss das Hospiz über Spenden
finanzieren. Die Kerzenhalter werden deshalb vom Hospiz direkt und über
einige Partner für eine Spende von 15 € pro Stück ( verpackt )
angeboten. Der Erlös geht vollständig an das Hospiz und hilft damit bei
der Finanzierung der laufenden Ausgaben und der kleinen und großen Wünsche.

So Sie schon oder noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken oder
Aufmerksamkeiten für Geschäftspartner o.ä. zum Jahresende sind, möchten
wir Ihnen die Kerzenhalter gern ans Herz legen.

Mit dem Erwerb und dem Verschenken helfen Sie dem Hospiz zum einen bei
der schwierigen Aufgabe, Spenden einzuwerben und zum anderen bei unserer
Öffentlichkeitsarbeit, die der Verbreitung des Hospizgedankens in
unserer Gesellschaft dienen soll.

Für Rückfragen und „Bestellungen“ stehen wir Ihnen ab dem 24.10.2011
sehr gern zur Verfügung.


B. Birkholz

Mit Inspiration stilvoll passend einrichten

Ausstellungsstücke zum Verlieben schön und reduziert

Warum die Bedürfnisse dem Schrank anpassen – wenn es doch auch umgekehrt geht? Sie verschenken keinen Zentimeter, bieten eine Innenausstattung ganz nach Wunsch und dazu ein Türenprogramm mit stilvollen Oberflächen für wirklich jeden Geschmack: die CABINET- Schranksysteme aus dem Fachgeschäft in der Wollenweberstraße 29, in der Nähe der Petrikirche. Wer die Ausstellungsstücke anschaut, verliebt sich auf den ersten Blick in diese stilvoll designten Einbauschränke, die zudem mit Qualität und Funktionalität überzeugen.

„Jeder unserer Schränke ist ein Unikat“, nennt Karin Stransky, Inhaberin des CABINET-Fachgeschäftes, eine Besonderheit ihres Angebotes. CABINET gehört seit mehr als 30 Jahren zu den renommierten deutschen Herstellern maßgefertigter Einbauschränke. Mit dieser Erfahrung entwickelt CABINET seine Schränke stetig weiter, lässt dabei moderne Technologien und aktuelle Trends in sein Angebot einfließen. Jetzt bietet der Hersteller aus Kerpen-Buir wieder viel neues rund um seine Einbauschränke, darunter ein stark erweitertes Angebot an Innensystemdekoren und praktischen Ausstattungsextras. „Wir gestalten deshalb unser Geschäft um und bieten unseren Kunden ab Oktober in einer Aktion unter dem Motto ‚Platz für Neues‘ alle Ausstellungsstücke zu stark reduzierten Preisen an“, verrät Karin Stransky. „Selbstverständlich arbeiten wir diese Schränke, soweit möglich, auf Wunsch um, damit sie gut an ihren zukünftigen Platz passen.“ Es lohnt sich also, im Geschäft vorbeizuschauen. Übrigens sind alle Oberflächen sehr pflegeleicht – ganz gleich, ob die Türen aus satiniertem Glas bestehen, mit Geflecht- oder Bambusoberflächen versehen sind. Auch, wer sich bei den Türen für ein eigenes Motiv im CABIprint-Verfahren entscheidet, wird lange Freude an seinem neuen Einbauschrank haben. Mit den Einbauschränken von CABINET lässt es sich ansonsten auch gut umziehen, denn sämtliche Materialien genügen höchsten Qualitätsansprüchen. So enthalten die Möbelplatten aus deutscher Produktion nicht mehr Formaldehyd, als es auch in natürlich gewachsenem Holz vorkommt. Glastüren und Spiegel bestehen aus Sicherheitsglas, das bei einem Missgeschick nicht splittert. Und geklebt wird an CABINET-Einbauschränken kaum etwas - stabile, strapazierfähige Beschlagsätze ermöglichen eine mehrfache Montage und Demontage. Die Gleittüren besitzen nicht nur einen Entgleisungsschutz, sondern auf die Funktion der Gleittür-Technik gibt es sogar eine 10-Jahres-Garantie.

MASSAHAUS-lebe deinen traum

Einkaufswagen schieben mit Bodenplatten und klirrenden Schrauben an einem vorbei, der naheliegende Heimwerkermarkt versprüht mit all seinen Möglichkeiten eine motivierende Grundstimmung. Besucht man das Musterhauszentrum von massa haus in Rostock herrscht eine entspanntere Atmosphäre. Man nimmt sich Zeit, der angebotene Kaffee schmeckt. Nichts zu sehen von Arbeit. Dafür inspirieren einen Häuser in vielen Variationen. Wer schon länger nicht mehr in einem Musterhauszentrum war, wird sich wundern wie vielfältig die Grundrisse und Ausgestaltungsmöglichkeiten geworden sind. Auch qualitativ brauchen die Häuser sich nicht mehr verstecken: Individuell gestaltbar, günstig und energieeffizient – ideal für umweltbewusstes und nachhaltiges Bauen. Unschlagbar günstig sind die Häuser sofern man selbst Hand anlegt: massa haus ist Marktführer im Bereich Ausbauhäuser also wer zum Beispiel das Streichen, Tapezieren, Fliesen oder Boden legen selbst übernehmen will, ist hier in Lambrechtshagen goldrichtig. Bequem kann ausgewählt werden was man selbst übernimmt und wo man lieber die Profis werken lässt. Auch bei Fragen rund um das ThemaBaufinanzierung helfen die 
IHK-zertifizierten massa haus-Berater gerne weiter und können sich dabei auch auf einen starken Partner verlassen: Die BHW Bausparkasse. Die zinsgünstigen Darlehen mit flexiblen Laufzeiten und Tilgungsmöglichkeiten haben schon vielen der über 25.000 massa-haus-Bauherren den Traum vom Eigenheim ermöglicht. Insbesondere in der jetzigen Situation sind die Zinsen sehr niedrig – ein günstiger Zeitpunkt für eine stabile Altersvorsorge in Form der eigenen vier Wände! Das gilt auch sofern beim nächsten Heimwerkermarkt-Besuch nur die üblichen Energiesparlampen im Einkaufswagen landen.

Rostock-Laage bleibt mit Rhein-Main verbunden

Lufthansa-Verbindung Rostock-Frankfurt wird auch im Sommer 2012 wieder aufgelegt

Die im März 2011 aufgenommene Verbindung der Deutschen Lufthansa auf der Strecke Frankfurt-Rostock-Frankfurt ist erfolgreich angelaufen. Die modernen Boeings des deutschen Carriers verkehren mit guten Auslastungszahlen und bringen vor allem viele Kurzurlauber und Geschäftsreisende sowie Pendler nach Mecklenburg-Vorpommern.

Das bewegt die Deutsche Lufthansa dazu, nach einer kurzen Winterpause, ihre
Linienflugverbindungen zwischen Frankfurt am Main und Rostock-Laage im Sommer 2012 (ab März) weiter anzubieten. Tickets sind ab 99 Euro für Hin- und Rückflug inklusive Steuern und Gebühren über www.lufthansa.com buchbar.

Maria Muller, Geschäftsführerin des Flughafens Rostock-Laage: „Frankfurt ist und bleibt ein wichtiger Quellmarkt für unseren Flughafen. Mit der Lufthansa-Anbindung gewährleisten wir für unsere Region weiterhin einen wichtigen Anschluss zu einem der wichtigsten europäischen Flughäfen. Wir freuen uns auf einen neuen erfolgreichen Sommer mit Lufthansa und viele Reisende aus dem Rhein-Main-Gebiet, die eine anstrengende achtstündige Autofahrt scheuen und ihren Urlaub an unseren schönen Küsten von Anfang an in kürzester Zeit genießen möchten.“ Neben den Non-Stop-Verbindungen nach Frankfurt am Main fliegt Lufthansa auch München an. Über diese Drehkreuze besteht direkter Anschluss an das internationale Streckennetz der Lufthansa. Verschiedene Zubringerdienste ab Rostock-Laage, die auf den Flugplan abgestimmt sind, fahren Gäste zum Beispiel nach Warnemünde, Kühlungsborn, Heiligendamm, Fischland-Darß und Fleesensee.

Weitere Informationen zum Flughafen Rostock-Laage sind unter www.rostock-airport.com abrufbar.

10. Trecker-Treffen in Wendorf

Alte Liebe rostet nicht – schon gar nicht beim Trecker!

 

Das bewiesen die Wendorfer am Samstag, den 20. August 2011 und luden zum 10. Trecker-Treffen bei der Feuerwehr in Wendorf. Jung und Alt versammelten sich, um die Schönheiten aus alten Zeiten in Hochglanz zu präsentieren und zu bewundern. Die damaligen Nutzfahrzeuge sind heute Liebhaberstücke und die stolzen Besitzer genossen wahrhaft die Ehrenfahrt durch das Örtchen Wendorf.

 Auch im Schlosshotel Wendorf ist ein außergewöhnlicher Oldtimer aus dem Jahre 1954 im Fuhrpark und Hoteldirektor Butz hat sich natürlich den Wendorfer Treckerfreunden angeschlossen. Das gut besuchte Dorffest, u. a. mit Bürgermeister Toparkus und Feuerwehrhauptmann Hirsch, fand bei schönstem Wetter statt und bot die Gelegenheit, sich mit den Bewohnern Wendorfs bekannt zu machen.

 Ein weiteres Highlight des Tages: Nach vielen Jahren konnte aufgrund des Kinderzuwachses wieder eine Jugendfeuerwehr gegründet werden. 3 junge Mädchen und 1 Junge wurden offiziell in die Jugendfeuerwehr aufgenommen. Mit so vielen guten Gründen blicken wir auf ein erfolgreiches und ausgelassenes Fest zurück und freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Zum Schlosshotel:

 Das Schlosshotel selbst verfügt über 10 luxuriös und mit viel Liebe zum Detail ausgestatteten Suiten mit Schlafgemach, getrenntem Wohnbereich, Küche und Marmorbad. Die nur einen Steinwurf vom Hotel entfernt gelegene „Residenz“, in dem sich auch das Gourmet Restaurant „Cheval Blanc“ befindet, beherbergt weitere 6 elegante Doppelzimmer und 6 Luxus-Suiten.

 Das Schlosshotel Wendorf steht Gästen, die sich nahe der Natur erholen möchten mit dem Gourmet-Restaurant „Cheval Blanc“ offen. Auch Golfbegeisterte kommen voll auf Ihre Kosten, denn einer der besten Golfplätze Deutschlands, WINSTONgolf, liegt nur 8 km vom Schlosshotel Wendorf entfernt. Das Hotel bietet Limousinen-Service an/ab Golfplatz. Fahrräder zur Erkundung der schönen Umgebung sowie der hauseigene Fitnessbereich sind weitere Möglichkeiten für gesunde & Sportliche Betätigung und werden den Gästen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Wer es sich ganz extravagant gut gehen lassen will, wählt die hauseigene Luxus-Segelyacht „Skythia“ für einen Segeltörn mit professioneller 4-Mann-Crew. Die Yacht liegt im Stadthafen Rostocks.

PS: Weitere Oldtimer des Schlosshotels Wendorf (außer dem Trecker-Schmuckstück): der Rolls Royce Silver Cloud aus den Fünfzigern und ein Mercedes SL 190 aus den Sechzigern.

Kontakt:

Aikaterini Kasapidi
Marketing Manager

Schlosshotel Wendorf ***** & Gourmet Restaurant „Cheval Blanc“
Hauptstraße 09, D-19412 Kuhlen-Wendorf
Tel.: +49 (0)38486/3366-23
Fax: +49 (0)38486/3366-10
marketing@schlosshotelwendorf.com
www.schlosshotelwendorf.com

 

Ait Stapelfeld: SPD stellt Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters vor.

Der Kreisvorstand der Rostocker SPD hat mit Dr. Ait Stapelfeld am Montag einstimmig den sozialdemokratischen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Hansestadt Rostock nominiert. Der 51-jährige Jurist und Finanzexperte Ait Stapelfeld ist mit seiner Frau und seinen zwei Kindern seit zwei Jahrzehnten fest in Rostock verwurzelt. Seit 2006 ist der leitende Regierungsdirektor Chef des Rostocker Finanzamtes.
Dazu die SPD-Kreisvorsitzende Dr. Ingrid Bacher: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Ait Stapelfeld einen hervorragenden OB-Kandidaten der SPD ins Rennen schicken, der durch seine erfolgreiche Arbeit als Verwaltungschef und seine Eigenschaft als führungsstarker Teamspieler überzeugt."

OB-Kandidat Ait Stapelfeld sagte: „Es macht mich stolz, dass die SPD mich gebeten hat, als ihr Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters zur Verfügung zu stehen. Ich kandidiere gerne, weil ich der festen Überzeugung bin, dass Rostock als größte und wichtigste Stadt des Landes ihre Potenziale und ihre Strahlkraft derzeit nicht voll ausschöpft. "

Dies gelte wirtschaftlich, sozial, aber auch politisch, so Ait Stapelfeld weiter. Bei seiner Kandidatur stelle er daher zunächst vier Punkte in den Vordergrund: die Stärkung von Arbeit und Wirtschaft, die Steigerung der sozialen Gerechtigkeit und bessere Bildung, eine bürgernahe und dienstleistungsfreundliche Verwaltung sowie solide Finanzen.

Neben der Stärkung des Wirtschaftsstandortes Rostock und der besseren Einbindung der Universität gehe es hierbei nicht zuletzt auch um mehr Teilhabe, beispielsweise durch die Schaffung einer gesunden Essensversorgung für Schulkinder, mehr Bürgernähe der Verwaltung und die Verhinderung von Privatisierungen. Auch für die Sauberkeit der Stadt sei ein schlüssiges Gesamtkonzept nötig.

„Ich bin mir sicher: Rostock kann mehr! Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Mitgliedern der Bürgerschaft sowie der SPD möchte ich dies unter Beweis stellen", so Ait Stapelfeld abschließend.

Auszeichnung für das Steigenberger Hotel Sonne

Das 4-Sterne Superior Hotel (www.rostock.steigenberger.de) wurde vom Online-Bewertungsportal tripadvisor mit dem „Zertifikat für Exzellenz“ ausgezeichnet. Zahlreiche Gäste gaben überdurchschnittlich gute Bewertungsnoten für das Hotel ab, sodass eine Punktzahl von 4,5 von 5,0 Punkten erreicht wurde. Vielen Dank dafür! Das Stadthotel freut sich sehr über diesen tollen Erfolg. Gleichzeitig nimmt das Hotel die Bewertung als Herausforderung, auch in Zukunft für die Gäste, nur das Beste zu geben. Bitte schildern Sie auch weiterhin so zahlreich Ihre Eindrücke vom Steigenberger Hotel Sonne.

20 Jahre AFZ Rostock

 

 

20 Jahre regionaler Bildungsdienstleister der Wirtschaft

Am 01.09.2011 feiert die AFZ Aus- und Fortbildungszentrum Rostock GmbH das 20-jährige Bestehen im Rostocker Fracht- und Fischereihafen.

Am 01.09.1991 nahmen der „AFZ Rostock-Marienehe e. V.“ und das „Gewerblichtechnische Ausbildungszentrum Rostock e. V.“ seine Geschäftstätigkeit auf. Bereits am 22. Oktober 1991 fusionierten beide Vereine zum Aus- und Fortbildungszentrum Rostock e.V.
Im Februar 1994 wurde dann die Aus- und Fortbildungszentrum Schiffahrt und Hafen GmbH (AFZ GmbH) gegründet.
Da die Ausbildungsstandorte in der ganzen Stadt verteilt waren, beschlossen die Gesellschafter (IHK zu Rostock, NORDMETALL und AFZ Förderverein) in Rostock Marienehe ein neues Bildungszentrum zu bauen.
Am 05.07.1997 erfolgte die Grundsteinlegung und am 09.03.1999 die feierliche Einweihung des neuen Bildungszentrums.
Die AFZ GmbH hat sich in den letzten Jahren erfolgreich zu einem von der Wirtschaft anerkannten Bildungsdienstleister der Region, aber auch zunehmend überregional, mit einem breiten kundenorientierten Spektrum entwickelt. Mit der Fertigstellung des Neubaus im Jahre 1999 mit einem Gesamtinvestitionsumfang von rd. 25 Mio. € wurden moderne und an der betrieblichen Praxis orientierte Bedingungen für die Aus- und Weiterbildung geschaffen.
So bietet das AFZ technische- und kaufmännische Berufsbildung, Ausbildung in der Schifffahrtschule, Hotellerie und Gastronomie, Hauswirtschaft sowie Handel ebenso in den Bereichen Gesundheit und Pflege, Tourismus und Freizeit. Der seit 1994 im AFZ angesiedelte Bereich der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Seeschifffahrt verfügt über beste Bedingungen auf den Gebieten der Schiffssicherheit, Rettungs- und Brandabwehr.
Neu im Spektrum aufgenommen ist das Offshore Sicherheitstraining mit PSA Notfallund Rettungstraining an Windenergieanlagen und Masten speziell für Servicefachkräfte im Offshore- Bereich.

Heute hat das AFZ 116 Mitarbeiter, die durch ihre Qualifikation und Motivation alle Voraussetzungen für eine kundenorientierte und praxisrelevante Aus- und Weiterbildung bieten. Für das Jahr 2010 weist beispielsweise die Statistik 5333 Teilnehmer in der kaufmännischen und technischen Berufsbildung, 3857 Teilnehmer in der Schifffahrtschule und 2923 Teilnehmer in der sozialpädagogisch begleitenden Berufsbildung aus. Insgesamt konnten 2010 12.356 Teilnehmer bei einem Umsatz von fast 10 Mio. € erreicht werden.
Wirtschaftsnähe, zuverlässige Bildungsarbeit und passgenau zugeschnittene Bildungsangebote zeichnen die AFZ GmbH heute aus. Für die nächste Zukunft ist die Entwicklung von einer überbetrieblichen Bildungsstätte zum Kompetenzzentrum der maritimen Wirtschaft geplant.

Die Festveranstaltung findet am 25.08.2011 um 15:30 im AFZ statt. Als Ehrengäste
werden Herr Reinhard Meyer-Chef der Staatskanzlei, Frau Karina Jens-
Präsidentin der Bürgerschaft, Herr Georg Scholze-Senator für Finanzen und Herr
Eckard Rehberg -Mitglied des deutschen Bundestages erwartet.

Kontakt:
Bernd Sturzrehm
Bereichsleiter Vertrieb/Kommunikation
fon: 0381 8017-180
fax: 0381 8017-108
e-Mail: sturzrehm@afz-rostock.de

Glückskapsel eingemauert - DARWINEUM nimmt Gestalt an

Drei Hammerschläge für ein erfolgreiches Baugeschehen - der Ministerpräsident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, und Oberbürgermeister Roland Methling haben in Anwesenheit zahlreicher Gäste und Zoobesucher die feierliche Grundsteinlegung des DARWINEUM vollzogen. Im Rahmen des 1. landesweiten Zootages, eine Idee der Zoodirektoren des Landes, finden heute auch Veranstaltungen in den Tiergärten von Wismar, Schwerin, Ueckermünde, Wolgast, Greifswald und Güstrow statt.

„Die Tiergärten, Wildparks und Aquarien gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen bei uns in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Ministerpräsident Erwin Sellering. „Der Rostocker Zoo wird mit dem DARWINEUM noch attraktiver. Das neue Zuhause der Menschenaffen lädt zu einer Zeitreise durch die Evolution ein. Damit entsteht im Rostocker Zoo ein einzigartiges Angebot für die ganze Familie, unabhängig vom Wetter und von der Saison.“ Folienkissendach sorgt für natürliche Lichtverhältnisse

„Der Neubau der Bildungs- und Erlebniswelt DARWINEUM schreitet zügig voran“, betonte Zoodirektor Udo Nagel. Die Fundamentarbeiten befinden sich bereits
in der Endphase;
rund 4.100 Kubikmeter Beton werden zurzeit als bau-
liche Grundlage vergossen. Der Zoodirektor bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Stadtwerken von Rostock und der Eurawasser Nord GmbH. „Die beiden Unternehmen sind für die Erschließung mit Strom, Wasser, Abwasser, Wärme und Kälte verantwortlich.“

Noch in diesem Jahr sollen die Gebäude der Tropenhalle und der beiden Ausstellungskomplexe errichtet und das Richtfest begangen werden. Das DARWINEUM ist ein hochkomplexer Bau, der enorm viel Technik enthält. Rund 60 Bauarbeiter der unterschiedlichsten Gewerke sind täglich auf der Baustelle aktiv.

Von großer Bedeutung für den Tierbestand und die Pflanzen ist das Folienkissendach auf der Tropenhalle. Die Spezialabdeckung lässt bis zu 98 Prozent der Sonnenstrahlen in das Innere dringen und sorgt so für natürliche Lichtverhältnisse. Eine weitere Besonderheit ist der Verzicht auf feste Grundplatten in der Tropenhalle. Die Orang-Utans und Gorillas können sich auch im Innenbe-
reich auf normaler Bodenerde bewegen. 400 Meter Wasserläufe und drei Brücken Parallel zur Grundsteinlegung wurde mit den Arbeiten an den Außenanlagen und dem Besucherbereich begonnen. Diese werden durch das Rostocker Unternehmen „Galabau“ ausgeführt. Gegenwärtig werden die Wassergräben auf Wasseroberflächenniveau abgeschoben und die Besucherwege zum Ausbau vorbereitet. Die zukünftigen Wasserläufe werden in der Bauzeit als Baustraße genutzt, um Bodenaushub abzufahren.

„Ein interessantes neues und wasserreiches Biotop inklusive einer Insektenwiese für die Ulmenzipfelfalter entsteht aber nicht nur im Außengehege“, informierte Nagel. Erstmals wird es im Rostocker Zoo eine intensive Dachbegrünung geben. Die Dächer der beiden Ausstellungskomplexe sollen mit einer 90 cm dicken Grünschicht versehen sowie mit Bambus und Gewächsen bepflanzt werden. „Das DARWINEUM fügt sich somit optimal in die vielfältige Parklandschaft des Zoologischen Garten ein“, so Nagel abschließend.

strobel und Hansa ein starkes Team

Am Mittwoch, den 13.07 war es endlich soweit: Anprobe des neuen Outfi ts bei strobel im KTC. Jeans, weisses Hemd und blaues Sakko alles von BOSS, branded mit dem Hansa-Logo. So zeigt sich das Team von Hansa Rostock ausserhalb des Platzes bei allen offi ziellen Veranstaltungen. strobel als Ausrüster darf sich nun“ offi zieller Markenausstatter“ nennen. Stolz standen das Team bei der Anprobe im KTC den Spielern zur Seite und hatten mit den Jungs viel Spaß beim „Probelauf “. Vorangegangen war eine Autogrammstunde mit den Spielern Marcel Schied, Pavel Kostal, Timo Perthel und Björn Ziegenbein, die es sich nicht nehmen ließen, trotz einer verlängerte Trainingseinheit sich ihren Fans zu präsentieren.
Perfekt organisiert vom Management des KTC stand die Bühne direkt im Eingangsbereich. Fast 1000 Fans warteten geduldig bis die Spieler eintrafen und wurden nicht enttäuscht. Angekündigt von den Initiatoren Maik Weber (infront), Lorenz Kubitz (Hansa Rostock) und Michael Strobel (strobelbaltic) ging es um 18.00 Uhr los.


Neben Autogrammen konnten man sich auch mit den Aktiven ablichten lassen, so mancher junger ( vor allem weiblicher!) Fan kann nun nicht nur ein Autogramm sondern auch ein persönliches Foto sein Eigen nennen. Alle Beteiligten waren gut gelaunt und fühlten sich sichtlich wohl.


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